
Elbe, Donau, Rhein: Niedrige Pegelstände in Flüssen beeinträchtigen Schifffahrt
Trockenheit und Hitze Niedrige Pegelstände beeinträchtigen Schifffahrt Vielen Flüssen fehlt Regen, der Pegel der Elbe in Dresden liegt etwa ein Meter niedriger als normal. Schiffe können deshalb weniger Waren mitnehmen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Trockenheit und Hitze Niedrige Pegelstände beeinträchtigen Schifffahrt Vielen Flüssen fehlt Regen, der Pegel der Elbe in Dresden liegt etwa ein Meter niedriger als normal. Schiffe können deshalb weniger Waren mitnehmen – der Transport wird teurer. 51 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Elbe in Dresden: Steine ragen aus dem Wasser Foto: Katharina Kausche / dpa Viele deutsche Flüsse wie der Rhein, die Elbe oder die Donau sind derzeit von starkem Niedrigwasser betroffen – das wirkt sich auf die Schifffahrt aus. »Binnenschiffe können derzeit weniger Ladung aufnehmen als bei höheren Wasserständen«, teilt Fabian Spieß, stellvertretender Geschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt (BDB) auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.
Die Einzelheiten
Auch bei Niedrigwasser führe die Binnenschifffahrt aber weiterhin Gütertransporte durch, amtliche Sperrungen durch die Bundeswasserstraßenverwaltung (WSV) gebe es nicht. »Die Schifffahrt fährt, solange es sicher möglich ist«, betonte Spieß. Dennoch bestätigt die WSV Niedrigwasser an zahlreichen Rheinpegeln.
Laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) wurde an der Donau in den vergangenen Tagen zudem bereits der niedrigste bisherige Wasserstand gemessen. Der Wasserstand der Elbe lag am Dresdner Pegel am Donnerstag bei 55 Zentimetern – etwa ein Meter unter dem Mittelwert. Wirtschaftliche Folgen durch NiedrigwasserAndreas Bartel vom Duisburger Hafen »Duisport« bestätigt die durchs Niedrigwasser entstandenen Probleme für die Schifffahrt.
»Die Folge sind geringere Transportmengen pro Schiff und damit steigende Transportkosten entlang der Lieferkette. « Mehr zum Thema Viel zu warm, viel zu wenig Wasser: Dürrestress für Deutschlands Flüsse – wie Donau, Rhein und andere Ströme sich jetzt verändernVon Anika Freier 6 Min Zur Merkliste hinzufügen 6 Min Zur Merkliste hinzufügen Schifffahrt und Klimakrise: Das große Zittern auf der ElbeVon Valentin Dreher 16 Min Zur Merkliste hinzufügen 16 Min Zur Merkliste hinzufügen Engpässe bei Wasserversorgung: »Da bleibt wenig Puffer für extreme Wetterlagen«Ein Interview von Matthias Kaufmann 1 Min Zur Merkliste hinzufügen 1 Min Zur Merkliste hinzufügen Gleichzeitig führe die reduzierte Auslastung dazu, dass für die gleiche Warenmenge mehr Schiffe eingesetzt werden müssen. »Daher ist bei Niedrigwasser häufig sogar ein höheres Schiffsaufkommen auf dem Rhein zu beobachten als unter normalen Bedingungen«, erklärt Bartel.
Aktuell zeige sich die Binnenschifffahrt dennoch robust und weiche beispielsweise auf den Schienenverkehr aus. Bartel betont aber: »Der Klimawandel wird dazu führen, dass Phasen mit Niedrigwasser künftig häufiger auftreten können. «Wie entwickeln sich die Pegelstände weiter?
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




