
Elterngeld: Familienministerin Karin Prien wirbt für Anhebung von Elterngeldsätzen
Trotz Sparzwängen Familienministerin Prien wirbt für Anhebung von Elterngeldsätzen Obwohl das Finanzministerium die Bundesfamilienministerin zum Sparen beim Elterngeld aufegfordert hat, ist Karin Prien für die Anhebung...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Trotz Sparzwängen Familienministerin Prien wirbt für Anhebung von Elterngeldsätzen Obwohl das Finanzministerium die Bundesfamilienministerin zum Sparen beim Elterngeld aufegfordert hat, ist Karin Prien für die Anhebung der Mindest- und Höchstbeträge. Sparen könne man ihr zufolge auch an anderer Stelle. 42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Familienministerin Karin Prien Foto: Malin Wunderlich / dpa Trotz Spardruck will Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) die Einkommensgrenze beim Elterngeld nicht antasten. Daran wolle sie »nichts verändern«, sagte Prien im Deutschlandfunk.
Die Einzelheiten
»Ich würde bei den Mindest- und Höchstbeträgen eher darüber nachdenken, noch mal ein Stück weit nach oben zu gehen. « Einsparungen müssten dann an anderer Stelle erreicht werden, sagte Prien. »Da bieten sich einmal die Partnerschaftlichkeit, aber zum anderen auch die Bezugsdauer an.
« »Aus meiner Sicht muss es ja immer darum gehen, die Rahmenbedingungen für Familien so zu gestalten, dass Menschen in Deutschland mehr Lust auf Kinder haben«, sagte Prien. Daher dürften Familien auch nicht diejenigen sein, »die am ehesten herangezogen werden, wenn es um Sparen geht«. Wer bereits Elterngeld beziehe oder fest damit plane, könne sich auf die geltenden Regelungen verlassen.
Das Elterngeld ist ein Einkommensersatz für Mütter und Väter, wenn sie für die Kinderbetreuung eine Auszeit von der Arbeit nehmen. Die Einkommensgrenze liegt für Geburten ab dem 1. Mehr zum Thema Sparpläne der Regierung: SPD-Fraktion will pauschale Kürzungen beim Elterngeld verhindern Von Andreas Niesmann und Gerald Traufetter Streit übers Elterngeld: Was jungen Familien jetzt drohen könnte Von Milena Hassenkamp, Paul-Anton Krüger und Gerald Traufetter Geplante Kürzung beim Elterngeld: Wie Karin Prien die Zukunft Deutschlands verspielt Eine Kolumne von Sabine Rennefanz Im laufenden Jahr stellt der Bund rund 7,5 Milliarden Euro für die Leistung bereit.
Was Experten sagen
Wegen des allgemeinen Spardrucks hatte die Bundesregierung im Zuge der Haushaltsaufstellung für das kommende Jahr auch mögliche Einsparungen vereinbart. Prien zeigte sich zuversichtlich, dass die Koalition »ein gutes Modell hinkriegen« werde. Elterngeld seit 2007 nicht erhöhtPrien sagte, es müsse auch künftig attraktiv sein, Elterngeld zu beziehen – für Männer und Frauen gleichermaßen.
Viele Frauen blieben nach der Geburt eines Kindes dauerhaft in Teilzeit, »mit erheblichen Folgen für unser Sozialversicherungssystem«. Derzeit wird das Basiselterngeld bis zu 14 Monate gezahlt, wenn Paare sich den Zeitraum aufteilen. »Mir wäre auch sehr daran gelegen, die Partnerschaftlichkeit hier auszubauen«, sagte Prien.
Das Elterngeld beträgt in der Regel 65 Prozent des vorherigen Nettolohns des Beziehers, mindestens 300 und höchstens 1800 Euro im Monat.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





