
Emmanuel Macron vs. Internet: »Gut, dass die Pornoseiten aus Frankreich verschwinden«
Emmanuel Macrons Kampf gegen Gefahren im Internet »Gut, dass die Pornoseiten aus Frankreich verschwinden« Clara Chappaz ist Frankreichs Digitalbotschafterin, sie treibt die Online-Agenda von Präsident Macron voran. Hier...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Emmanuel Macrons Kampf gegen Gefahren im Internet »Gut, dass die Pornoseiten aus Frankreich verschwinden« Clara Chappaz ist Frankreichs Digitalbotschafterin, sie treibt die Online-Agenda von Präsident Macron voran. Hier spricht sie über den Schutz von Kindern im Netz und verrät, wie sie die Social-Media-Konzerne bändigen will. Ein SPIEGEL-Gespräch von Leo Klimm und René Pfister, Paris 26.
52 Uhr aus DER SPIEGEL 22/2026 Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Digitalbotschafterin Chappaz: »Eltern und Kinder schaffen es nicht allein, sich zu schützen« Foto: Simone Perolari / DER SPIEGEL Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Chappaz, 36, ist Botschafterin für Digitales und künstliche Intelligenz im Auftrag von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und gerade mit einem umstrittenen Projekt betraut – sie soll eine Regelung umsetzen, die vorsieht, dass Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren keine sozialen Medien mehr nutzen dürfen.
Macron hat es sich in seiner letzten Amtsphase zur Aufgabe gemacht, dass Europa unabhängiger von US-Techkonzernen wird und Minderjährige vor den Gefahren des Internets geschützt werden. Schon seit dem vergangenen Jahr sind Pornoseiten in Frankreich nur noch nach einer Altersverifikation zugänglich. Chappaz, die in Harvard studiert und in mehreren Start-ups gearbeitet hat, soll die Agenda des Präsidenten vorantreiben.
Was Experten sagen
SPIEGEL: Frau Chappaz, Frankreich plant ein Gesetz, das Kindern und Jugendlichen unter 15 Jahren den Zugang zu sozialen Netzwerken verbietet. Wäre es nicht konsequenter, die ganze Gesellschaft auf digitale Schonkost zu setzen? Chappaz: Es geht mir nicht darum, das digitale Leben zu verteufeln.
Aber Kinder sind verletzlich und müssen vor Schaden bewahrt werden, auch online. Soziale Netzwerke beeinträchtigen die kognitive und soziale Entwicklung von jüngeren Menschen, das ist durch viele Studien belegt. Versagen die Plattformen, muss der Staat einspringen.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





