
Energiewende: EnBW stellt Ausbauziele für Windkraft infrage
Gestiegene Kosten EnBW stellt Ausbauziele für Windkraft infrage Der Energieriese EnBW mischt im Geschäft mit Windkraft gut mit. Doch nun fordert der Konzernchef, die bisherigen Ausbauziele zurückzuschrauben. Für...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gestiegene Kosten EnBW stellt Ausbauziele für Windkraft infrage Der Energieriese EnBW mischt im Geschäft mit Windkraft gut mit. Doch nun fordert der Konzernchef, die bisherigen Ausbauziele zurückzuschrauben. Für Wirtschaftsministerin Reiche findet er lobende Worte.
39 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Offshore-Windpark in der Ostsee Foto: Jens Büttner / dpa-Zentralbild / dpa Der Energiekonzern EnBW fordert die Bundesregierung auf, ihre Ausbauziele für die Windkraft in Nord- und Ostsee zu überdenken.
Die Einzelheiten
Vorstandschef Georg Stamatelopoulos sagte der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung«: »Wir müssen die Bezahlbarkeit im Auge behalten. Ein niedrigeres Ausbauziel wäre eine sinnvolle Korrektur nach 20 Jahren, kein Bremsen. « Gesetzliches Ziel der Regierung ist, die Kapazität zur Stromerzeugung aus Windenergie auf See bis 2030 auf mindestens 30 Gigawatt (GW) auszubauen.
Bis 2045 sollen 70 GW erreicht werden. Seit der Inbetriebnahme des ersten deutschen Windparks auf See 2010 ist die Gesamtleistung der Anlagen auf 10,2 GW gestiegen, wie das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) im April mitgeteilt hatte. Der EnBW-Vorstandschef sagte weiter, die Situation der Branche habe sich »dramatisch verschlechtert.
« Windturbinen, Logistik und Kabel seien teurer geworden. Im Fünf-Jahres-Vergleich liege die Kostensteigerung bei 30 bis 40 Prozent, über 15 Jahre bei mehr als 50 Prozent. Deshalb schlägt er vor: »Lasst uns erst einmal 55 Gigawatt bauen, und dann sehen wir weiter.
Was Experten sagen
« Unterstützung für Kurs von Wirtschaftsministerin ReicheEnergie Baden-Württemberg (kurz: EnBW) betreibt bislang mit Baltic I, Baltic II, Hohe See und Albatros vier Parks. Im Spätsommer soll zudem He Dreiht mit rund 960 Megawatt hinzukommen. 55 der 64 Turbinen sind bereits installiert und etwa 30 davon in Betrieb.
Der Konzern gehört zu den wichtigsten Energieversorgern des Landes. Den Kurs von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) verteidigt Stamatelopoulos grundsätzlich. »Die Bundesregierung geht Dinge an, die seit langer Zeit geregelt werden müssen.
Die Energiewende ist ein Langzeitprojekt, und das, was vor 20 Jahren richtig war, muss nicht unbedingt jetzt auch noch richtig sein. « Jedoch verkaufe Reiche ihre Politik »mitunter kommunikativ schlecht«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





