
England und Wales: Keir Starmer entschuldigt sich für jahrzehntelange Zwangsadoptionen
Jahrzehntelange Praxis in England und Wales Premier Starmer entschuldigt sich bei unverheirateten Müttern für Zwangsadoptionen Mehr als 180.000 Babys unverheirateter Mütter wurden in England und Wales einst zwangsweise...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Jahrzehntelange Praxis in England und Wales Premier Starmer entschuldigt sich bei unverheirateten Müttern für Zwangsadoptionen Mehr als 180. 000 Babys unverheirateter Mütter wurden in England und Wales einst zwangsweise zur Adoption freigegeben. Der britische Premierminister Starmer bezeichnet das als »Schandfleck in unserer Geschichte«.
29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Downing Street in London: Britischer Premierminister Keir Starmer nimmt an einem Treffen mit Aktivisten teil Foto: Isabel Infantes / / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Der britische Premier Keir Starmer hat die jahrzehntelangen Zwangsadoptionen in England und Wales verurteilt. Starmer sprach vor dem Parlament in London eine formelle Entschuldigung der Regierung an diejenigen unverheirateten Mütter aus, denen einer Untersuchung zufolge zwischen 1949 und 1976 geschätzt mehr als 180. 000 Kinder weggenommen worden waren.
Was geschah, hätte niemals passieren dürfen, so Starmer. »Die Schande liegt nicht bei Ihnen, sie lag niemals bei Ihnen. Sie liegt bei uns«, sagte der scheidende Regierungschef, »im Namen des gesamten Landes.
Was Experten sagen
«Unverheiratete Mütter, darunter viele Teenager, waren durch sozialen, behördlichen und familiären Druck jahrzehntelang genötigt worden, ihre Kinder zur Adoption freizugeben. »Es tut uns zutiefst leid für die Mütter, denen gesagt wurde, sie seien ungeeignet, denen versagt wurde, sich um die Kinder zu kümmern, die sie so gern haben wollten«, sagte Starmer weiter. Die Frauen hätten diesen Verlust jahrzehntelang mit sich getragen.
»Schandfleck in unserer Geschichte«Starmer würdigte die Betroffenen, die sich für eine öffentliche Entschuldigung eingesetzt hatten. Nach einem Treffen mit einer Gruppe von ihnen in seinem Amtssitz sprach er von dem »außergewöhnlichen Mut«, mit dem sie ihre erschütternden Schicksale öffentlich gemacht hätten und mit dem sie »wieder und wieder für die Wahrheit gekämpft« hätten. »Es ist ein Schandfleck in unserer Geschichte.
Mütter, viele von ihnen jung, verletzlich und ohne Unterstützung, wurden genötigt, schikaniert oder getäuscht, damit sie dachten, sie hätten keine andere Wahl, als dass ihnen ihre Kinder weggenommen wurden«, sagte Starmer. Die Zwangsadoptionen seien eingebettet gewesen »in die Systeme lokaler Behörden, ehrenamtlicher und konfessioneller Einrichtungen sowie von Gesundheits- und Sozialdiensten. « Starmer spricht von »systematischem Versagen«»Kinder wuchsen in dem Glauben auf, nicht gewollt zu sein, Müttern wurde gesagt, sie seien unmoralisch«, sagte Starmer.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





