
Enhanced Games: Umstrittener Wettbewerb endet mit nur einem Weltrekord
Umstrittener Sportwettbewerb Enhanced Games enden mit nur einem neuen Weltrekord Das hatten sich die Veranstalter anders vorgestellt: Bei den Enhanced Games in Las Vegas blieben die gedopten Sportlerinnen und Sportler...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umstrittener Sportwettbewerb Enhanced Games enden mit nur einem neuen Weltrekord Das hatten sich die Veranstalter anders vorgestellt: Bei den Enhanced Games in Las Vegas blieben die gedopten Sportlerinnen und Sportler hinter den Erwartungen zurück. Der deutsche Schwimmer Marius Kusch gewann 250. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Eine Million Dollar für den Weltrekord: Dafür war Marius Kusch angetreten Foto: Jae C. Hong / AP Photo Der ehemalige Sprint-Weltmeister Fred Kerley lag falsch.
Die Einzelheiten
Er hatte vorausgesagt, dass bei den Enhanced Games, bei denen verbotene Dopingmittel zugelassen waren, Usain Bolts Weltrekord von 9,58 Sekunden über 100 Meter »zerlegt« werden würde. Am Ende gewann er das Rennen – mit 9,97 Sekunden. Diese Zeit hätte ihn bei den Olympischen Spielen in Paris vor zwei Jahren nur auf den letzten Platz gebracht.
Tatsächlich hatte er damals mit 9,81 Sekunden Bronze gewonnen. Auf die Frage, ob er nun glücklich sei, da er immerhin 250. 000 Dollar gewonnen habe, sagte Kerley: »Ich glaube schon.
Aber ich glaube, wir wissen alle, wofür wir hierhergekommen sind, und das ist ein Weltrekord. «Davon gab es in Las Vegas nur einen. Bei den insgesamt 22 Wettkämpfen verbesserten zwar zwölf Schwimmer und Gewichtheber ihre persönlichen Bestleistungen.
Was Experten sagen
Eine Flut von überraschenden Resultaten gab es aber nicht. Bild vergrößern Zum Sieg geschwommen: Kristian Gkolomeev sicherte sich die 1. 000-Dollar-Prämie Foto: Jae C.
Hong / AP Photo Der einzige Athlet, der den Bonus von einer Million Dollar für das Übertreffen eines Weltrekords gewann, war der Grieche Kristian Gkolomeev. Über 50 Meter Freistil, dem letzten Wettkampf des Tages, war er mit 20,81 Sekunden schneller als der offizielle Weltrekord von 20,88 Sekunden. Offiziell anerkannt vom Schwimmsportverband wird seine Leistung nicht: In den Schwimmwettkämpfen bei den Enhanced Games waren Schwimmanzüge erlaubt.
Die Anzüge sind im internationalen Schwimmsport seit 2010 verboten. Damals hatten sie zu einer Flut von Weltrekorden beigetragen. »Noch eine Million, das ist gar nicht schlecht« Kristian Gkolomeev Gkolomeev hatte von den Veranstaltern der Enhanced Games schon im vergangenen Jahr eine Prämie von einer Million Dollar erhalten, weil er bei einem »Test« schneller als der Weltrekord geschwommen war.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





