
Entsendung von Arbeitnehmern: Merz' Bekenntnisse zum Binnenmarkt sind vor allem Schlagzeilen
Entsendung von Arbeitnehmern : Merz' Bekenntnisse zum Binnenmarkt sind vor allem Schlagzeilen Ein Kommentar von Hendrik Kafsack, Brüssel 24.06.2026, 17:14Lesezeit: 2 Min. Schwierige Entsendung: Die Hürden für die Arbeit...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Entsendung von Arbeitnehmern : Merz' Bekenntnisse zum Binnenmarkt sind vor allem Schlagzeilen Ein Kommentar von Hendrik Kafsack, Brüssel 24. 2026, 17:14Lesezeit: 2 Min. Schwierige Entsendung: Die Hürden für die Arbeit im EU-Ausland bleiben zu hoch.
dpaWeg frei für die Entsendung von Arbeitnehmern in Europa? Die Hürden für Arbeitgeber bleiben hoch. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont auf jedem EU-Gipfel, wie wichtig der Binnenmarkt für die Wirtschaft ist.
Die Einzelheiten
Mehr noch: Er nimmt für sich in Anspruch, die treibende Kraft hinter „Ein Europa, ein Markt“ zu sein – dem Fahrplan, der der EU zu neuer Wettbewerbsfähigkeit verhelfen soll. Soweit die Schlagzeilen. Wird es konkret, wird auch die Bundesregierung von der treibenden Kraft zum Bedenkenträger.
Nationale Empfindlichkeiten treten an die Stelle hehrer europäischer Ziele. Der Binnenmarkt-Zug hat eine Bremse. Das Schlimmste ist: all das bei der ersten Gelegenheit.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Der nun erzielte Kompromiss von Europaparlament und Ministerrat zur Entsendung von Arbeitnehmern im Binnenmarkt zeigt das in aller Schärfe. Das digitale Formular für die Anmeldung der Arbeitnehmer im Gastland war eine gute Idee der Kommission.
Was Experten sagen
Heute müssen die Arbeitgeber sich mit 27 nationalen Formularen und 300 Meldepflichten herumschlagen. Künftig sollte es nur noch eines mit 30 Angaben sein. Der entscheidende Webfehler ist die FreiwilligkeitDie EU hätte so eine der größten Hürden für den Binnenmarkt aus dem Weg geräumt.
Die Europäer hätten demonstriert, dass sie dieses Mal ernst meinen mit dem Binnenmarkt. Statt den Vorstoß mit Elan aufzunehmen und die Angaben sogar noch zu reduzieren, haben die EU-Staaten jedoch das Gegenteil gemacht. Sie haben die Liste der Meldepflichten – unter tatkräftiger Mithilfe Berlins – auf 41 hochgefahren.
Das mag besser als 300 sein, bleibt aber zu wenig.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





