
Erdbeben in Venezuela: Militär übernimmt Kontrolle in Katastrophenregion – Nachbeben erschüttert Nordküste
Erdbeben in Venezuela Militär übernimmt Kontrolle in Katastrophenregion – Nachbeben erschüttert Nordküste Soldaten sollen im schwer getroffenen Bundesstaat La Guaira die Sicherheit gewährleisten. Dort sind mehr als...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Erdbeben in Venezuela Militär übernimmt Kontrolle in Katastrophenregion – Nachbeben erschüttert Nordküste Soldaten sollen im schwer getroffenen Bundesstaat La Guaira die Sicherheit gewährleisten. Dort sind mehr als 70. 000 Familien vom Erdbeben betroffen.
Am Freitagnachmittag wackelte an Venezuelas Nordküste erneut die Erde. 28 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rettungskräfte durchsuchen die Trümmer eines eingestürzten Gebäudes Foto: Fernando Vergara / AP / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Angesichts der schweren Schäden im Bundesstaat La Guaira durch das Doppel-Erdbeben in Venezuela hat die Regierung die Region im Norden des Landes militarisiert. Die Streitkräfte hätten die Kontrolle übernommen, um die öffentliche Ordnung aufrechtzuerhalten und die Arbeit der Rettungskräfte zu erleichtern, sagte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez.
Am zweiten Tag nach der Erdbebenkatastrophe liegt die offizielle Zahl der Todesopfer in Venezuela bei 920, wie Rodríguez bei der Vorstellung der jüngsten vorläufigen Schadenbilanz mitteilte. Mehr als 3300 Menschen seien verletzt worden, rund 50. 000 Menschen gelten laut Uno als vermisst.
Was Experten sagen
Noch immer werden sehr viele Menschen unter Trümmern vermutet. »Die Suche in den Trümmern ist eine kolossale Aufgabe«, sagte der Uno-Nothilfekoordinator Tom Fletcher. Die Suche nach Verschütteten ist dabei ein Wettlauf gegen die Zeit .
Experten gehen davon aus, dass die Überlebenschancen nach 72 Stunden stark sinken. Bild vergrößern Rettungsarbeiten in Catia La Mar (Bundesstaat La Guaira) Foto: Federico Parra / La Guaira wurde von den Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am Mittwoch (Ortszeit) am schwersten getroffen. Der Bundesstaat, wo sich der internationale Flughafen und der wichtigste Seehafen Venezuelas befinden, ist zum Katastrophengebiet erklärt worden.
000 Familien seien dort von den Folgen der Katastrophe betroffen, sagte Innenminister Diosdado Cabello. Bereits im Dezember 1999 wurde La Guaira von einer der schwersten Naturkatastrophen der modernen lateinamerikanischen Geschichte heimgesucht. Durch heftige Regenfälle ausgelöste Schlamm- und Schuttlawinen töteten nach Schätzungen der US-Geologiebehörde USGS bis zu 30.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





