
Erin Brockovich: US-Umweltaktivistin warnt vor KI-Datenzentren
Bekannte US-Umweltaktivistin Erin Brockovich warnt vor KI-Datenzentren Sie trug einst dazu bei, einen Skandal um Trinkwasserverschmutzung in Kalifornien aufzudecken. Nun befasst sich Erin Brockovich mit KI-Rechenzentren...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Bekannte US-Umweltaktivistin Erin Brockovich warnt vor KI-Datenzentren Sie trug einst dazu bei, einen Skandal um Trinkwasserverschmutzung in Kalifornien aufzudecken. Nun befasst sich Erin Brockovich mit KI-Rechenzentren – wegen des enormen Verbrauchs von Energie und Kühlwasser. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Erin Brockovich Foto: Arvin Temkar / AP Vor einem Vierteljahrhundert wurde Erin Brockovich, 65, durch einen Oscar-prämierten Film weltweit bekannt – heute warnt die US-Umweltaktivistin vor Rechenzentren für künstliche Intelligenz. Brockovich schrieb auf ihrer neuen Website , Technologiekonzerne lieferten sich vielerorts ein »Rennen, um KI-Infrastruktur aufzubauen«.
Die Einzelheiten
Die Zentren verbrauchten aber enorme Mengen an Energie und Kühlwasser und erhöhten damit die Preise für Verbraucherinnen und Verbraucher. Auf ihrer Plattform hat Brockovich bisher mehr als 2700 US-Bürgerbeschwerden über existierende oder mögliche Standorte auf einer interaktiven Karte gesammelt. Die Aktivistin spricht sich nicht für einen Baustopp oder ein Verbot von KI-Rechenzentren aus, sie will demnach aber auf »die Notwendigkeit nachhaltiger, sicherer und effizienter Praktiken« hinweisen.
Mehr zum Thema Strom aus alten Erdgasturbinen für Rechenzentren: Elon Musks schmutziger KI-Wettlauf Von Susanne Götze Strom aus Erdwärme: Diese Technik aus Deutschland soll den Energiehunger der KI-Konzerne stillen Aus Milford (Utah) und Christine (Texas) berichtet Claus Hecking Widerstand gegen Rechenzentrum: Wie zwei Ruheständler in Hessen die KI-Revolution ausbremsten Von Torsten Kleinz und Kathrin Werner Brockovich hatte Anfang der Neunzigerjahre dazu beigetragen, einen Skandal um Trinkwasserverschmutzung im kalifornischen Hinkley aufzuklären. Nach einer Sammelklage musste der Energiekonzern PG&E 333 Millionen Dollar Schadensersatz an mehr als 600 Anwohner zahlen und die Verunreinigung beseitigen. Regisseur Steven Soderbergh brachte die Geschichte im Jahr 2000 in die Kinos.
In seinem Film spielte Julia Roberts die Aktivistin Brockovich. Wie zwei Ruheständler in Hessen die KI-Revolution ausbremsten, lesen Sie hier .
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





