
Erste Obduktionsergebnisse: »Timmy« war ein Mädchen
Erste Obduktionsergebnisse »Timmy« war ein Mädchen Noch läuft die Untersuchung des Walkadavers auf der dänischen Insel Anholt, doch erste Ergebnisse gibt es bereits. So wurde der Gebärmutterhals des Tieres freigelegt....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Erste Obduktionsergebnisse »Timmy« war ein Mädchen Noch läuft die Untersuchung des Walkadavers auf der dänischen Insel Anholt, doch erste Ergebnisse gibt es bereits. So wurde der Gebärmutterhals des Tieres freigelegt. In seinem Darm wurde ein Stück Fischernetz gefunden.
46 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Experten bei der Wal-Obduktion Foto: Kai Moorschlatt / dpa Die mit Spannung erwartete Obduktion des als »Timmy« oder »Hope« bekannten Buckelwals am Strand der dänischen Insel Anholt hat erste Ergebnisse geliefert.
Die Einzelheiten
Demnach war »Timmy«, wie zuvor vermutet, eigentlich ein Weibchen. Das Expertenteam, das den Kadaver obduziert, habe soeben den Gebärmutterhals des Tieres freigelegt. Das teilte der Livestreamanbieter News5, der die Obduktion mit der Kamera begleitet, mit.
Bilder von News5 zeigten, wie ein Expertenteam den gelb-bräunlichen Kadaver zunächst genau begutachtete und Notizen machte. Danach vermaßen die Fachleute das Tier. Anschließend wurde der Kadaver mit einem länglichen Messer aufgeschnitten, um Gase aus dem stark aufgeblähten Tier abzulassen, wie Bilder zeigen.
Danach wurde der Wal geöffnet und zerteilt. Auch Schaulustige und Medienvertreter versammelten sich um die Absperrung. Inzwischen wurden weite Teile des Magens und Darms des Tieres entfernt.
Was Experten sagen
Im Darm des Tieres ist ein Stück Fischernetz gefunden worden. Die Experten wollen primär herausfinden, woran der Buckelwal, der seit Wochen Schlagzeilen macht, gestorben ist. Unter anderem ist die Entnahme von Hautproben für einen DNA-Test geplant.
Anberaumt sind dafür etwa sechs Stunden. Die Frage nach der Todesursache könnte allerdings schwierig zu klären sein. »Es könnte schon zu spät sein, um etwa innere Blutungen zu entdecken«, sagte der dänische Walforscher Peter Teglberg Madsen.
Auch die Frage, ob der Wal Wasser in der Lunge gehabt haben könnte, lasse sich womöglich nicht mehr beantworten, meint der Experte. Fischernetze in Magen und Darm könnten zum Tod des Tiers beigetragen haben. Seit mehreren Wochen liegt der Kadaver des Tieres vor der Urlaubsinsel und ist durch Fäulnisgase stark aufgebläht und von Möwen traktiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





