
EU-Justizkommissar kündigt Bußgelder gegen süchtig machende Apps an
Regulierung von Meta, Alphabet und Co. EU-Justizkommissar kündigt Bußgelder gegen süchtig machende Apps an Irland gilt in der EU als Freund der großen Techkonzerne. Der EU-Kommissar des Inselstaates will das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Regulierung von Meta, Alphabet und Co. EU-Justizkommissar kündigt Bußgelder gegen süchtig machende Apps an Irland gilt in der EU als Freund der großen Techkonzerne. Der EU-Kommissar des Inselstaates will das Suchtpotenzial von Apps nun jedoch mit härteren Regeln bekämpfen.
Ein Social-Media-Verbot sieht er dagegen skeptisch. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (6 Minuten) 6 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Social-Media-Apps auf einem iPhone: Regeln gegen Abo-Fallen und sogenannte »dark patterns« Foto: Matt Cardy / Getty Images Die EU-Kommission bereitet neue Regeln vor, mit denen Brüssel künftig Technologiekonzerne mit Bußgeldern belegen kann, wenn diese Verbraucher – insbesondere Kinder – nicht ausreichend vor Kostenfallen im Internet schützen. »Es gibt keine einzelne Wunderwaffe, die alle Probleme lösen wird«, sagte EU-Justizkommissar Michael McGrath der »Financial Times« (FT). Die EU-Kommission will demnach bis Jahresende einen Vorschlag zur Stärkung des Online-Verbraucherschutzes vorlegen.
Parallel diskutiert die EU derzeit über ein mögliches Social-Media-Verbot für jüngere Nutzer – am kommenden Montag soll das Urteil eines Expertengremiums dazu vorgestellt werden. Großbritannien will Social Media für Jugendliche unter 16 verbietenDer Vorstoß reiht sich in eine wachsende internationale Debatte ein, wie Kinder und Jugendliche vor den Gefahren von Social Media geschützt werden können. Großbritannien hat kürzlich angekündigt, unter 16-Jährigen den Zugang zu Plattformen wie TikTok, Instagram oder Snapchat zu untersagen.
Einzelne EU-Staaten wie Frankreich planen nationale Beschränkungen. Auch Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich bereits für entsprechende Maßnahmen ausgesprochen. Die für Jahresende angekündigten neuen Fairness-Regeln im digitalen Raum sollen unter anderem gegen das sogenannte »süchtig machende Design« von Websites und Apps vorgehen.
Was Experten sagen
Ebenso im Visier sind Abo-Fallen und andere manipulative Gestaltungstricks, im Fachjargon »dark patterns« genannt. Mit diesen sollen Nutzer zu ungewollten Ausgaben verleitet werden. Kinder können besonders beeinflussbar und verletzlich sein.
EU-Justizkommissar Michael McGrath Diese Regeln könnten zusätzliche, derzeit in Brüssel diskutierte Maßnahmen zur Beschränkung des Social-Media-Zugangs für Kinder ergänzen. »Kinder können besonders beeinflussbar und verletzlich sein«, sagte der irische EU-Kommissar. Gerade bei Interaktionen, in denen sie Geld ausgeben können, müssten sie besser geschützt werden.
McGrath gilt als Freund von Big TechDass ausgerechnet McGrath diesen Vorstoß vorantreibt, ist bemerkenswert. Irland ist der Standort zahlreicher Europa-Zentralen von Silicon-Valley-Firmen wie Apple, der Google-Mutter Alphabet oder Meta.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





