
EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei
EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder haben sich auf neue Abschieberegeln verständigt. Diese sehen neben der Erlaubnis von Abschiebezentren in...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. EU macht Weg für Abschiebezentren in Drittstaaten frei Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Länder haben sich auf neue Abschieberegeln verständigt. Diese sehen neben der Erlaubnis von Abschiebezentren in Drittstaaten weitere Verschärfungen vor. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (1 Minute) 1 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Die EU will künftig mehr Abschiebungen möglich machen Foto: BODE / Hanno Bode / IMAGO Die Europäische Union hat sich auf Abschiebezentren in Drittstaaten sowie schärfere Asylregeln verständigt, um mehr Abschiebungen zu ermöglichen. Das sieht eine Einigung vor, die Vertreter des Europaparlaments und der Regierungen der Mitgliedsländer nach Angaben der zyprischen EU-Ratspräsidentschaft erzielt haben.
Die Einzelheiten
Das Parlament und die EU-Staaten müssen dem Kompromiss noch final zustimmen, damit die neuen Abschieberegeln in Kraft treten können. Das ist in der Regel eine Formalie. In die sogenannten Rückkehrzentren (»Return Hubs«) außerhalb der Europäischen Union sollen Menschen kommen, deren Asylantrag abgelehnt wurde, die jedoch nicht in ihre Herkunftsländer zurückgebracht werden können.
Das kann mehrere Gründe haben: Manche Menschen werden von ihren Heimatländern nicht wieder aufgenommen und mit einigen Staaten pflegt die Bundesregierung keine diplomatischen Beziehungen. Wo solche Zentren außerhalb der EU errichtet werden könnten, ist noch unklar. Ziel ist es, mehr Abschiebungen zu ermöglichen und damit den Anteil ausreisepflichtiger Migranten in der EU zu verringern.
Unbegleitete Minderjährige sollen den neuen Regelungen nach nicht abgeschoben werden. Für Familien mit Kindern wird es die Möglichkeit dagegen schon geben. In Kürze mehr bei SPIEGEL.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





