
EU stimmt Zolldeal mit USA zu
Nach monatelangen Verhandlungen EU stimmt Zolldeal mit USA zu Die Europäische Union hat die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zolldeals mit den USA beschlossen. Zölle auf US-Industriewaren werden damit abgeschafft...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nach monatelangen Verhandlungen EU stimmt Zolldeal mit USA zu Die Europäische Union hat die vollständige Umsetzung des umstrittenen Zolldeals mit den USA beschlossen. Zölle auf US-Industriewaren werden damit abgeschafft – die USA erheben hingegen bis zu 15 Prozent auf EU-Produkte. 25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern EU-Parlament in Straßburg Foto: Marc Vorwerk / SULUPRESS / picture alliance Nach monatelangen Verhandlungen ist der Weg frei für die Umsetzung einer Zollvereinbarung zwischen der Europäischen Union und den USA aus dem vergangenen Jahr. Vertreter aus dem Europaparlament und dem Rat der 27 EU-Länder einigten sich in der Nacht zum Mittwoch in Straßburg darauf, europäische Zölle auf US-Industriewaren, wie mit US-Präsident Donald Trump vereinbart, abzuschaffen.
Die Einzelheiten
Trump hatte zuvor den Druck erhöht. Er setzte der EU eine Frist bis zum 4. Juli: Sollte die Umsetzung bis dahin nicht beschlossen sein, werde er neue Aufschläge verhängen und die Zölle auf Autos von derzeit 15 Prozent auf 25 Prozent erhöhen.
Ein solcher Schritt hätte die deutschen Autobauer besonders hart getroffen, nach der Einigung in der Nacht zum Mittwoch dürfte die EU die Frist aber einhalten. Der Kompromiss schafft die europäischen Zölle auf US-Industriewaren wie Autos und Maschinen ab. Amerikanische Autos verkaufen sich etwa in Deutschland nur schleppend – wegen der EU-Zölle, wie Trump behauptet.
Fachleute halten das für Unsinn – mehr dazu hier . Maximal 15 Prozent auf EU-WarenDie Abschaffung der Zölle auf US-Waren soll mit Inkrafttreten des Gesetzes greifen und am 31. Dezember 2029 auslaufen, also mehr als ein Jahr nach den nächsten Präsidentschaftswahlen in den USA.
Was Experten sagen
Sie ist das Kernstück einer Vereinbarung, die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im vergangenen August mit Trump geschlossen hatte, um einen Handelskrieg abzuwenden. Trump versprach im Gegenzug, auf die meisten EU-Produkte nach deutlich höheren Drohungen maximal einen Zoll von 15 Prozent zu erheben. Die USA haben sich größtenteils an ihre Zusagen gehalten, in der EU dauert die Umsetzung zum Unmut in Washington hingegen Monate.
Mehr zum Thema Trumps Zolldrohung: So kann die EU jetzt zurückschlagen Von Timo Lehmann und Benedikt Müller-Arnold, Brüssel Handelskonflikt: Trump provoziert, Europa zögert – der transatlantische Zoll-Teufelskreis Von Alexander Demling und Benedikt Müller-Arnold US-Forscher zum Handelskrieg: »Alles, was Trump tun muss, ist, richtig zu lügen« Ein Interview von Simon Book Das Europaparlament setzte seine Arbeit daran mehrfach aus, weil durch Trumps Drohungen im Streit um Grönland Anfang des Jahres und einem Urteil des obersten US-Gerichtshofs gegen seine Zölle Unsicherheit aufkam. Auf Drängen der Abgeordneten sieht das Gesetz nun eine Notfallklausel vor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




