
Ex-Prinz Andrew: Britische Polizei bittet um Hinweise zu Fehlverhalten
Epstein-Affäre um ehemaligen Prinzen Britische Polizei bittet um Hinweise zu Ex-Prinz Andrew Bei den Ermittlungen rund um den früheren Prinzen Andrew geht die Polizei Hinweisen auf mögliches sexuelles Fehlverhalten...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Epstein-Affäre um ehemaligen Prinzen Britische Polizei bittet um Hinweise zu Ex-Prinz Andrew Bei den Ermittlungen rund um den früheren Prinzen Andrew geht die Polizei Hinweisen auf mögliches sexuelles Fehlverhalten nach. Die Ermittler glauben, dass sich Opfer wegen des öffentlichen Drucks nicht melden. 26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Damaliger Prinz Andrew im vergangenen Jahr Foto: Kirsty Wigglesworth / Die Polizei geht in ihren langwierigen Ermittlungen gegen den früheren britischen Prinzen Andrew mehreren Ansätzen nach. Das geht aus einer Mitteilung der Thames Valley Police hervor.
Die Einzelheiten
Dabei nehmen die Ermittler auch mögliches sexuelles Fehlverhalten in den Blick. Der jüngere Bruder von König Charles III. war im Februar im Zuge des Skandals um den US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zwischenzeitlich festgenommen worden .
Die britische Polizei rief erneut Zeugen auf, sich mit Hinweisen zu mutmaßlichem Fehlverhalten zu melden. Die Polizei habe »eine beträchtliche Menge an Informationen« aus der Öffentlichkeit und anderen Quellen erhalten, sagte Oliver Wright, stellvertretender Polizeichef der Thames Valley Police, gegenüber Reporterinnen und Reportern. »Die Ermittlungen sind zwangsläufig äußerst gründlich und werden Zeit in Anspruch nehmen.
« Die Polizei prüfe auch Berichte, wonach eine Frau im Jahr 2010 zu sexuellen Zwecken an eine Adresse in Windsor gebracht worden sei. Ein Anwalt des mutmaßlichen Opfers hatte der im Januar mitgeteilt , sie sei von Epstein für eine sexuelle Begegnung mit dem damaligen Prinzen nach Großbritannien geschickt worden. Mögliche Sorge vor öffentlichem DruckDie Ermittler haben den Angaben zufolge mit dem Anwalt gesprochen, doch die Frau habe die Straftat noch nicht angezeigt.
Was Experten sagen
Die britische Polizei erklärte, einige Opfer könnten sich aufgrund des Drucks durch die nationale und internationale Aufmerksamkeit davon abhalten lassen, sich zu melden. »Was die Opfer und Überlebenden von Epstein betrifft, hoffen wir, dass sich jeder mit relevanten Informationen meldet, und ich möchte wirklich betonen, dass unsere Tür offen steht, wann immer ein Opfer oder Überlebender bereit ist, mit uns zusammenzuarbeiten«, so Wright. Die Polizei stünde auch in Kontakt mit dem US-Justizministerium wegen der Epstein-Dokumente.
Bislang habe man noch keine Dokumente erhalten. Die Ermittler sollen nach Berichten britischer Medien besorgt darüber sein, dass die Öffentlichkeit den Eindruck gewinne, die Ermittlungen konzentrieren sich nur auf die Vorwürfe, Andrew habe während seiner Zeit als Handelsbeauftragter sensible Informationen weitergegeben. Der rechtliche Tatbestand sei jedoch weitaus umfassender.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




