
Fahrdienste: Die große Taxi-Krise
Fahrdienste : Die große Taxi-Krise Von Patrick Brune 21.07.2026, 07:39Lesezeit: 5 Min. Taxis in Frankfurt am MainStefan NielandImmer weniger Deutsche fahren Taxi. Viele Zentralen stehen am Rande der Existenz. Das liegt...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Fahrdienste : Die große Taxi-Krise Von Patrick Brune 21. 2026, 07:39Lesezeit: 5 Min. Taxis in Frankfurt am MainStefan NielandImmer weniger Deutsche fahren Taxi.
Viele Zentralen stehen am Rande der Existenz. Das liegt nicht in erster Linie an der Konkurrenz durch Uber. Sondern an den Kunden.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Aus Sicht der Taxifahrer ist vor allem Uber an ihrer Misere schuld. Seit Jahren streiten die Taxifahrer gegen ihre Konkurrenz, die Mietwagen mit Fahrern vermittelt, mal billiger als der Taxitarif und mal teurer. Manchmal eskaliert der Streit auf offener Straße.
In Dortmund schlug im Dezember ein Taxifahrer einen Konkurrenten sogar zu Boden, der Uber-Fahrer starb an den Folgen. Doch es gibt viele Hinweise darauf, dass es längst nicht nur die neuen Fahrdienste sind, die den Taxis zu schaffen machen. Die Taxis in Deutschland haben ein Problem, und zwar ein existenzbedrohendes.
In Bochum, Braunschweig und Leipzig mussten Taxizentralen Insolvenz anmelden. In ländlich geprägten Bundesländern wie Niedersachsen oder Mecklenburg-Vorpommern haben über 40 Prozent der Taxibetreiber das Geschäft eingestellt. Häufig wandeln sie sich dort zu Anbietern von Fahrdiensten.
Was Experten sagen
Das ist billiger, denn auf diese Weise müssen sie wenigstens nicht rund um die Uhr einen Fahrer in Bereitschaft haben. Dieser Text stammt aus der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. jetzt lesen „Unternehmer mit einem Wagen kommen gerade so über die Runden, indem sie ihre Arbeitszeiten selbstausbeuterisch ausweiten“, sagt Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen.
„Mehrwagenunternehmer können das nicht, denn sie müssen Mindestlohn zahlen. Deswegen gehen die reihenweise in die Knie, besonders in Großstädten wie Berlin. “ Oppermann fordert, dass auch Uber, Bolt und Lyft Mindestpreise vorgeschrieben bekommen, und so manche Stadt ist in den vergangenen Monaten dieser Forderung gefolgt.
In Köln gelten zum Beispiel 80 Prozent des Taxipreises, es sei denn, die Wagen sind vorbestellt. Mancher Experte ist bei solchen Ideen allerdings skeptisch: „Die Taxiverbände rufen hier zum letzten Gefecht. Mindestbeförderungsentgelte werden nicht dabei helfen, die Branche am Leben zu erhalten.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.


