
Filmfestspiele in Cannes: Kein Hollywood ist auch keine Lösung
Filmfestspiele in Cannes Kein Hollywood ist auch keine Lösung Früher war alles besser, aber was Frauen tragen, scheint noch immer mehr zu interessieren, als das, was Frauen sagen: Fünf Erkenntnisse nach zwölf Tagen und...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Filmfestspiele in Cannes Kein Hollywood ist auch keine Lösung Früher war alles besser, aber was Frauen tragen, scheint noch immer mehr zu interessieren, als das, was Frauen sagen: Fünf Erkenntnisse nach zwölf Tagen und Tausenden Stunden Kino auf dem Filmfestival von Cannes. Aus Cannes resümiert Matern von Boeselager 24. 57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schauspielerin Sandra Hüller: Am Ende dann nur der Regiepreis Foto: Scott A Garfitt / AP Photo Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet.
Die Einzelheiten
Es endete, wie es angefangen hatte: In der Abschlusszeremonie am Samstagabend beschworen wieder viele Film-Menschen in ihren besten Klamotten die Bedeutung des Kinos für den »Widerstand« in diesen schweren Zeiten. Die Goldene Palme bekam mit Cristian Mungius »Fjord« dann aber ein Film, der sich einfachen Gewissheiten konsequent verweigert. Er habe einen Film machen wollen, der sich für Empathie in einer polarisierten Welt einsetzt, sagte der rumänische Regisseur in seiner Dankesrede.
»Ich bin nicht sehr stolz auf das, was wir unseren Kindern hinterlassen«, warnte er. Mungiu meinte die Welt als Ganzes. Aber was hinterlässt Cannes?
Welche Erkenntnisse bleiben von diesen 12 Tagen, den Tausenden Stunden Kinovorführungen und den Abertausenden Trippelschritten über den roten Teppich? Kein Hollywood ist auch keine LösungSchon im Vorfeld wurde viel darüber geredet, dass Cannes in diesem Jahr ganz ohne große Premieren aus Hollywood auskommen musste. Die Hoffnung, tiefsinnige Autorenfilme aus dem Rest der Welt könnten dafür mehr Raum bekommen, hat sich allerdings auch nur teilweise erfüllt.
Was Experten sagen
Zwar sind einige sogenannte »Auteurs« ins Rennen gegangen, sie haben nur leider keine wirklich guten Filme mitgebracht. Favoriten wie Pedro Almodóvar oder Asghar Farhadi haben die Erwartungen der meisten Kritiker enttäuscht, auch Ryūsuke Hamaguchis »All of a Sudden« hat zwar manche Zuschauer begeistert, aber auch viele einschlafen lassen. Tatsächlich gab es in dieser Ausgabe kaum Filme, die wirklich Aufsehen erregten – Pawel Pawlikowskis »Vaterland« mit Sandra Hüller und Hanns Zischler kam dem vielleicht noch am nächsten, gewann am Ende dann aber auch nur den Regiepreis.
Diesen inoffiziellen dritten Platz musste sich Pawlikowski auch noch mit den Spaniern Javier Calvo und Javier Ambrossi für »La bola negra« teilen. Diesen Artikel weiterlesen mit SPIEGEL+ Sie haben bereits ein Digital-Abo? Zum Login SPIEGEL plus Nur für Neukunden € 1,– für 4 Wochen danach € 5,99 pro Woche Freier Zugriff auf alle S+-Artikel auf SPIEGEL.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




