
Flughafen Frankfurt: Ursache für Havarie von Boeing 787 wohl gefunden
Flughafen Frankfurt : Ursache für Havarie von Boeing 787 wohl gefunden Von Ole Kaiser 09.07.2026, 14:58Lesezeit: 3 Min. Die eingeknickte Lufthansa-Maschine am 4. Juni in FrankfurtdpaDie Bundesstelle für...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Flughafen Frankfurt : Ursache für Havarie von Boeing 787 wohl gefunden Von Ole Kaiser 09. 2026, 14:58Lesezeit: 3 Min. Die eingeknickte Lufthansa-Maschine am 4.
Juni in FrankfurtdpaDie Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung nennt eine mögliche Ursache für das Einsacken der Boeing 787 am Frankfurter Flughafen. Zudem hat es deutlich mehr Verletzte geben als zunächst angenommen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zu der Anfang Juni am Frankfurter Flughafen abgesackten Boeing 787-9 liegt ein erster Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) vor.
Die Einzelheiten
Dieser nennt zwar noch keine abschließende Unfallursache. Die Bundesstelle hebt zudem hervor, dass die Untersuchung allein künftige Unfälle verhindern solle und keine Schuld oder Haftung zuweise. Der Bericht enthält aber eine Feststellung: Der Verriegelungsstift, der das Einfahren des Bugfahrwerks verhindern soll, war nicht eingesetzt.
Die Ermittler fanden ihn nach dem Unfall in einer Aufbewahrungskiste im Technikabteil des Flugzeugs unterhalb des Cockpits. Das Flugzeug war erst wenige Stunden zuvor aus Austin in Frankfurt gelandet und sollte am frühen Nachmittag als Lufthansa-Flug LH450 weiter nach Los Angeles starten. Doch während der Vorbereitung am Flugsteig A15 des Terminals 1 fuhr unerwartet das Bugfahrwerk ein.
Der vordere Teil des Dreamliners sackte ab, die Rumpfnase und beide Triebwerksverkleidungen schlugen auf dem Boden auf. Dabei wurden zudem deutlich mehr Menschen verletzt als zunächst bekannt: Zwei Personen erlitten schwere, 21 leichte Verletzungen. Kurz nach dem Vorfall war von fünf Verletzten die Rede gewesen.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Fahrwerkshebel bei Test umgestelltPassagiere waren zum Zeitpunkt des Unfalls noch nicht an Bord, insgesamt allerdings 28 Personen: 13 Mitglieder der Besatzung sowie 13 Beschäftigte der Bodenabfertigung und zwei Techniker im Cockpit. Weitere sechs Personen waren außerhalb der Maschine unmittelbar mit der Abfertigung befasst.
Der verantwortliche Luftfahrzeugführer berichtete den Ermittlern laut dem Zwischenbericht, dass die Crew über eine mobile Treppe an der hinteren linken Tür an Bord gegangen war. Die Reinigung und der Sicherheitscheck im vorderen Bereich seien bereits abgeschlossen gewesen, weshalb sich ein großer Teil der Anwesenden im hinteren Teil des Flugzeugs aufhielt. Im Cockpit traf der Kapitän gemeinsam mit dem Ersten Flugoffizier auf zwei Techniker, die einen Test durchführten, mit dem eine „offene Beanstandung“ an der Steuerung der Hauptfahrwerkstüren zurückgestellt werden sollte.
Im Verlauf des Tests sei der Fahrwerkshebel auf Stellung „UP“ gestellt worden. Unmittelbar danach fuhr das Bugfahrwerk ein, und das Flugzeug schlug mit dem vorderen Rumpf auf den Boden auf. Der Kapitän begab sich anschließend aus dem Cockpit in die Kabine, um sich ein Bild der Lage zu verschaffen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





