
Frankfurter Flughafen: Wie Ryanair Politik und Luftfahrt Nerven kostete
Frankfurter Flughafen : Wie Ryanair Politik und Luftfahrt Nerven kostete Von Ole Kaiser 16.07.2026, 07:10Lesezeit: 5 Min. Eine konfliktreiche Beziehung: Die Billigfluglinie Ryanair und der Frankfurter FlughafenLucas...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Frankfurter Flughafen : Wie Ryanair Politik und Luftfahrt Nerven kostete Von Ole Kaiser 16. 2026, 07:10Lesezeit: 5 Min. Eine konfliktreiche Beziehung: Die Billigfluglinie Ryanair und der Frankfurter FlughafenLucas BäumlBis vor zehn Jahren spielten Billigflieger am Frankfurter Flughafen kaum eine Rolle.
Dann änderte sich der Markt. Wie sich Lufthansa gegen Ryanair behaupten konnte und wieso der Konflikt bis heute nachwirkt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Es war eine Aussage des Fraport-Chefs Stefan Schulte im Frühjahr 2016, die eine der heftigsten wirtschafts- und verkehrspolitischen Debatten am Frankfurter Flughafen seit der Eröffnung der Landebahn Nordwest und den Planungsbeschlüssen zum Terminal 3 auslöste: „Low Cost wird auch in Frankfurt eine stärkere Rolle spielen, weil sich der Markt so entwickelt.
Die Einzelheiten
“ Zehn Jahre später ist klar: Große Anteile konnte das Segment in Frankfurt langfristig nicht gewinnen. Das gilt bis heute: Laut dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt liegt der Low-Cost-Anteil in Frankfurt bei weniger als fünf Prozent. Der Vorstandsvorsitzende der Fraport AG stellte mit seiner Aussage aber erstmal infrage, was in Frankfurt lange als selbstverständlich galt: Deutschlands größter Flughafen war ein Premiumdrehkreuz, dominiert von Lufthansa, ausgerichtet auf Umsteiger, Langstrecken, Geschäftsreisende und Netzwerk-Airlines.
Billigflieger spielten lange kaum eine Rolle, auch weil ihnen die Entgelte in Frankfurt zu hoch waren. Außerdem setzen das Nachtflugverbot und die wegen der komplexen Abfertigungsprozesse oftmals längeren Umlaufzeiten am Boden die eng kalkulierte Marge unter Druck. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Der Flughafen Frankfurt brauchte neue WachstumsquellenDoch der Markt hatte sich verändert. Ryanair, Easyjet, Wizz Air und andere wuchsen in Europa deutlich. Sie flogen längst nicht mehr nur von abgelegenen Regionalflughäfen, sondern drängten zunehmend an große Airports.
Was Experten sagen
Auch Fraport musste sich dieser Entwicklung stellen. Die Passagierzahlen am Heimatstandort Frankfurt entwickelten sich schwächer als erwartet, die Zahl der Flugbewegungen blieb deutlich hinter den Prognosen zurück, mit denen Ausbauprojekte wie die neue Landebahn und Terminal 3 begründet worden waren. Schulte machte deshalb klar, dass der Flughafen neue Wachstumsquellen brauche.
Sonderangebote nur für Billigflieger, betonte er damals allerdings, werde es nicht geben. Wenige Monate später, im November 2016, kündigten Fraport und Ryanair eine gemeinsame Pressekonferenz an. Für die Branche war sofort klar: Die Iren wollten an die Lufthansa-Heimatbasis.
Zunächst stationierte die Airline zwei Boeing 737 in Frankfurt und kündigte zum Sommerflugplan 2017 Flüge an Urlaubsorte wie Alicante und Mallorca an. Damals noch gute Stimmung: David O·Brien, Stefan Schulte und Kenny Jacobs (Marketing-Chef Ryan Air, v.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




