
French Open: Alexander Zverev wackelt kurz – lässt sich vom Favoritensterben aber nicht anstecken
Achtelfinale der French Open Zverev wackelt kurz – lässt sich vom Favoritensterben aber nicht anstecken Drei Siege ist Alexander Zverev noch von seinem ersten Grand-Slam-Titel entfernt. Der Deutsche erholte sich von...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Achtelfinale der French Open Zverev wackelt kurz – lässt sich vom Favoritensterben aber nicht anstecken Drei Siege ist Alexander Zverev noch von seinem ersten Grand-Slam-Titel entfernt. Der Deutsche erholte sich von einer schwachen Anfangsphase gegen »Lucky Loser« Jesper de Jong und wird seiner Favoritenrolle gerecht. 08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Alexander Zverev Foto: Julien de Rosa / Alexander Zverev hat zum sechsten Mal in Serie das Viertelfinale der French Open erreicht. Der Hamburger gewann auf dem Court Philippe-Chatrier nach einem schwachen Start letztlich souverän mit 7:6 (7:3), 6:4, 6:1 gegen den niederländischen Nachrücker Jesper de Jong, der seinen 26.
Die Einzelheiten
Damit ist Zverev, der der letzte verbliebene Top-5-Spieler im Turnier ist und nach dem Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic als heißester Anwärter auf den Titel an der Seine gilt, nur noch drei Siege vom großen Triumph entfernt. Es wäre der erste Grand-Slam-Titel für den Olympiasieger von Tokio. Bild vergrößern Zverev beim Aufschlag Foto: Julien de Rosa / Im Duell mit dem Weltranglisten-106.
de Jong, der in der Qualifikation ausgeschieden und als »Lucky Loser« ins Hauptfeld gerutscht war, leistete sich Zverev zunächst zahlreiche Vorhandfehler. Bei abgekühlten Temperaturen in Paris holte er sich den ersten Satz bei kurzzeitig einsetzendem Regen im Tiebreak. In der Folge stabilisierte sich aber Zverevs Spiel.
Nach 2:14 Stunden Spielzeit verwandelte der 29-Jährige schließlich seinen ersten Matchball zum Sieg. »Die Psyche hat sich beruhigt, die bösen Dämonen haben sich jetzt erstmal verabschiedet«, sagte Tennis-Ikone Boris Becker bei Eurosport. Nun Duell mit JódarIn der Runde der letzten Acht trifft Zverev auf den spanischen Teenager Rafael Jódar.
Was Experten sagen
Auch gegen den 19-Jährigen, der gegen seinen Landsmann Pablo Carreño Busta einen 0:2-Satzrückstand drehte und 4:6, 4:6, 6:1, 6:2, 6:2 gewann, ist die Nummer zwei der Setzliste klar favorisiert. Im Vorjahr war Zverev im Viertelfinale an Djokovic gescheitert. Auch bei den Frauen ist der nächste große Name aus dem Turnier: Die viermalige Turniersiegerin Iga Świątek verlor im Achtelfinale überraschend deutlich 5:7, 1:6 gegen die an Nummer 15 gesetzte Ukrainerin Marta Kostjuk.
Zuletzt war die Polin vor sieben Jahren so früh ausgeschieden, seit 2020 hatte sie immer mindestens das Viertelfinale in Paris erreicht. Mehr zum Thema Tennisikone Björn Borg: »Ich ging in ein neues Leben. Ein sehr schlechtes Leben« Ein SPIEGEL-Gespräch von Florian Haupt French Open: Warum Sinner überraschend scheiterte – und wer jetzt die Favoriten sind Von Lukas Brems Grand-Slam-Turniere: Die Stars verdienen Millionen.
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