
French Open: Qualifikantin Maja Chwalinska im Halbfinale, Aryna Sabalenka scheitert an Diana Schnaider
Überraschungen bei den French Open Die Nummer 114 der Welt steht im Halbfinale, die Nummer eins nicht Aryna Sabalenka muss ihre Titelträume in Paris erneut vertagen: Die Weltranglistenerste verlor nach Leistungseinbruch...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Überraschungen bei den French Open Die Nummer 114 der Welt steht im Halbfinale, die Nummer eins nicht Aryna Sabalenka muss ihre Titelträume in Paris erneut vertagen: Die Weltranglistenerste verlor nach Leistungseinbruch gegen Diana Schnaider. Die bekommt es nun sensationell mit einer Qualifikantin zu tun. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Aryna Sabalenka kam bei den French Open nicht über das Viertelfinale hinaus Foto: Thomas Samson / Die Nummer eins der Welt ist raus: Für Aryna Sabalenka geht das Warten auf den ersten Triumph bei den French Open weiter. Die viermalige Major-Siegerin verlor am Mittwoch nach einem spektakulären Leistungseinbruch überraschend 6:3, 5:7, 0:6 gegen die Russin Diana Schnaider.
Die Einzelheiten
Sieg auf Tourlevel verpasste die Belarussin auch ihr siebtes Halbfinale in Serie bei einem Grand Slam. »Ich bin sprachlos, sehr glücklich. Ich war sehr nervös«, sagte Schnaider: »Es ist ein sehr besonderer Sieg.
«Sabalenka, die im Vorjahr das Finale in Paris gegen die US-Amerikanerin Coco Gauff verloren hatte, dominierte zunächst und lag schnell 5:1 im ersten Satz vorne. Doch bei windigen Bedingungen auf dem Court Philippe Chatrier streuten sich immer mehr Fehler in das Spiel der Favoritin ein. Dennoch sicherte sie sich den ersten Durchgang.
Mehr zum Thema Einzug ins Halbfinale: Wie Zverev zur Antithese der French Open wird Von Lukas Brems Chaotische French Open: Acht Männer und die Chance ihres Lebens Von Lukas Brems Verlobte Weltranglistenerste: Tennisstar Sabalenka trainiert mit Brautschleier Sabalenka haderte aber nun immer häufiger, die Selbstverständlichkeit war weg – und Schnaider drehte auf. Die Russin stemmte sich gegen die drohende Niederlage und erzwang den Entscheidungssatz. Dort ließ sie Sabalenka, die nun völlig von der Rolle war und sichtbar am Rande der Verzweiflung stand, keine Chance und gewann nach 2:12 Stunden Spielzeit.
Was Experten sagen
Chwalinska schreibt GeschichteSchnaider, die vom deutschen Trainer Sascha Bajin betreut wird, zog damit erstmals bei einem Grand-Slam-Turnier in ein Halbfinale ein. Dort wartet am Donnerstag die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska, die zuvor ihren sensationellen Lauf durch den 7:6 (7:3), 6:3-Viertelfinalerfolg gegen die Russin Anna Kalinskaja fortgesetzt hatte. Bild vergrößern Maja Chwalinska spielt das beste Turnier ihrer Laufbahn Foto: Yoan Valat / EPA Die 24-Jährige stellte damit das beste Ergebnis einer Qualifikantin seit Beginn des Profitennis 1968 ein, zuletzt hatte die Argentinierin Nadia Podoroska das Kunststück im Jahr 2020 geschafft.
»Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was gerade passiert«, sagte Chwalinska ungläubig: »Jedes einzelne Spiel hier ist irgendwie verrückt für mich. Ich bin sehr dankbar.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





