
Friedich Merz kündigt erneute Kandidatur für Uno-Sicherheitsrat für 2035/36
Kandidatur für Uno-Sicherheitsrat Merz kündigt erneute deutsche Bewerbung an – in zehn Jahren Nach der krachenden Niederlage im Uno-Sicherheitsrat hat sich der Kanzler zu Wort gemeldet. Deutschland wird 2035/36 erneut...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Kandidatur für Uno-Sicherheitsrat Merz kündigt erneute deutsche Bewerbung an – in zehn Jahren Nach der krachenden Niederlage im Uno-Sicherheitsrat hat sich der Kanzler zu Wort gemeldet. Deutschland wird 2035/36 erneut für einen Sitz im Gremium kandidieren. 34 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Friedrich Merz beim EU-Westbalkan-Gipfel in Montenegro Foto: Boris Pejovic / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Deutschland wird sich nach der gescheiterten Kandidatur für den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen für die Periode 2035/36 erneut um einen Sitz im mächtigsten Uno-Gremium bewerben.
Das kündigte Kanzler Friedrich Merz (CDU) am Rande eines EU-Westbalkan-Gipfels in Montenegro an. Deutschland war in der Uno-Generalversammlung in New York mit seiner Kandidatur für einen Sitz im Rat in den nächsten beiden Jahren bereits im ersten Wahlgang unerwartet deutlich Österreich und Portugal unterlegen. Deutschland kam nur auf 104 Stimmen.
Für die nötige Zweidrittelmehrheit wären 127 Stimmen nötig gewesen. Für Portugal stimmten 134 Länder, Österreich kam auf 131 Stimmen. Insgesamt hat die Weltorganisation 193 Mitgliedstaaten.
Was Experten sagen
Deutschland folgt damit der Tradition, möglichst alle acht Jahre für zwei Jahre einen nicht ständigen Sitz im höchsten Uno-Gremium zu erhalten. Mehr zum Thema Gescheiterte Kandidatur für Uno-Sicherheitsrat: Die Portugiesen jubeln, die Österreicher feiern. Ist blamiert Aus New York berichtet Christoph Schult Gescheiterte Bewerbung: So reagiert die deutsche Politik auf die Niederlage im Uno-Sicherheitsrat Nach Blamage in New York: Wadephul lehnt Kürzung der deutschen Uno-Beiträge ab Die Bundesrepublik war bereits sechsmal im Sicherheitsrat vertreten, zuletzt 2019 und 2020.
Durchgefallen war Deutschland bei einer Kandidatur laut Diplomaten bisher noch nie. Außenminister Johann Wadephul (CDU) hatte eine tiefgreifende Analyse der Gründe des Scheiterns angekündigt. Trotz der Klatsche in New York warnte der Außenminister vor überzogenen Konsequenzen.
Er hat Vorschlägen widersprochen, Gelder für die Vereinten Nationen zu kürzen. Über die Höhe des finanziellen Engagements entscheide das Parlament, aber er sei dafür, »dass wir bei den Uno genauso engagiert bleiben wie bisher«, sagte Wadephul auf eine entsprechende Frage einer Journalistin in Mexiko-Stadt. Dort traf er seinen Amtskollegen Roberto Velasco.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





