
Friedrich Merz nutzt Zitat von Angela Merkel bei Sozialreformen: »Wir schaffen das«
Merz über Reformen »Wir schaffen das« Bundeskanzler Merz zeigt sich auf dem CDU-Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern zuversichtlich: Seine Regierung werde das Land reformieren. Er bedient sich dabei eines bekannten...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Merz über Reformen »Wir schaffen das« Bundeskanzler Merz zeigt sich auf dem CDU-Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern zuversichtlich: Seine Regierung werde das Land reformieren. Er bedient sich dabei eines bekannten Zitats. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Merz beim Landesparteitag in Mecklenburg-Vorpommern: »Es kann nicht so bleiben, wie es ist« Foto: Jens Büttner / dpa Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass seiner Regierung erfolgreiche Reformen gelingen werden. Auf dem Landesparteitag der CDU Mecklenburg-Vorpommern in Linstow sagte Merz: »Wir schaffen das, wir können das schaffen, wenn wir alle zusammenstehen und wenn wir wieder selbst aneinander glauben.
Die Einzelheiten
« Das sei keine Utopie, sondern die Realität von morgen. »Wenn wir gemeinsam anpacken und dieses Land so reformieren, dass wir wieder Chancen haben, vorne zu sein, mitzuhalten, gut zu werden«, sagte Merz. Der Kanzler wies Zweifel zurück, seine Regierung könne Deutschland nicht modernisieren.
Das Land habe die Kraft für Reformen und einen neuen Aufbruch, sagte er. Die Koalition in Berlin habe trotz bleibender Unterschiede »die Kraft und die notwendige Geschlossenheit«. Das Zitat »Wir schaffen das« erinnert an die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Sie sagte den Satz 2015 bei der Bundespressekonferenz im Hinblick auf die Flüchtlingskrise und die Aufnahme von Geflüchteten in Deutschland. Das Zitat gilt als eines der bedeutendsten ihrer Amtszeit. Bekenntnis zum »verlässlichen Sozialstaat«Merz zeigte sich überzeugt, dass sich die aktuellen Schwierigkeiten überwinden ließen.
Was Experten sagen
Deutschland könne »schon wieder in relativ kurzer Zeit ganz anders aussehen«. Er bekannte sich zu einem »verlässlichen Sozialstaat«, betonte aber auch, es könne dabei »nicht so bleiben, wie es ist«. Am kommenden Mittwoch ist nach Merz’ Angaben ein Spitzengespräch der Koalition mit Gewerkschaften und Wirtschaftsverbänden geplant.
»Wir wollen ausloten, was wir uns gemeinsam vorstellen können«, sagte er. Die Regierung sei »entschlossen, die notwendigen Reformen vorzunehmen«. Merz machte deutlich, dass die drei Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im September Bedeutung weit über diese Länder hinaus haben werden.
Es stehe dort mehr auf dem Spiel als nur die Zukunft einer Region. Dabei gehe es um die Frage, ob die politische Mitte die Kraft habe, die Probleme des Landes anzupacken und zu lösen. Weltoffenheit statt AbschottungDeutschland habe viele Erfahrungen mit historischen Umbrüchen und Transformation, sagte Merz mit Blick auf die notwendigen Veränderungen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





