
Fußball-Bundesliga: Warum fahren Sie als Fußballprofi einen 20 Jahre alten Ford Fiesta, Grischa Prömel?
Bild vergrößern Fußballer Prömel und sein Fiesta auf dem Parkplatz der TSG Hoffenheim: »Grischa, ich komme mit der Flex und frisiere dein Auto« Foto: Janek Stroisch / DER SPIEGEL Bundesliga Warum fahren Sie als...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Bild vergrößern Fußballer Prömel und sein Fiesta auf dem Parkplatz der TSG Hoffenheim: »Grischa, ich komme mit der Flex und frisiere dein Auto« Foto: Janek Stroisch / DER SPIEGEL Bundesliga Warum fahren Sie als Fußballprofi einen 20 Jahre alten Ford Fiesta, Grischa Prömel? Fußballer lieben teure Autos, soweit das Klischee. Grischa Prömel nicht.
Hier spricht der Olympiazweite über das Zerrbild vom protzigen Kicker, einen Anruf vom Bundestrainer und warum er nach Stuttgart wechselt. Ein Interview von Jörn Meyn 25. 19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X.
Die Einzelheiten
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SPIEGEL: Herr Prömel, mal ehrlich, was soll das? Prömel: Was meinen Sie? SPIEGEL: Na, dieses Auto.
Warum fahren Sie als Fußballprofi, der seit vielen Jahren in der Bundesliga spielt und gut verdient, immer noch einen rund 20 Jahre alten Ford Fiesta? Prömel: Ja, das Auto… Darauf werde ich immer wieder angesprochen. Eigentlich nervt mich das sogar.
Was Experten sagen
Prömel: Weil ich nicht möchte, dass die Leute denken: Der Prömel will sich damit doch bloß profilieren, oder irgendwen belehren, bitte nachhaltiger zu denken. Zur Person Foto: Janek Stroisch / DER SPIEGEL Grischa Prömel, 31, spielte bisher für die TSG Hoffenheim in der Bundesliga und war zuletzt Vizekapitän des Teams. Der Mittelfeldspieler wuchs in der Nähe von Stuttgart auf, begann seine Profikarriere aber in Hoffenheim, wo ihn der heutige Bundestrainer Julian Nagelsmann entdeckte.
Nach einem Wechsel zu Union Berlin kehrte Prömel 2022 zur TSG zurück. 2016 gewann der mit der Olympiamannschaft die Silbermedaille bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro. Ab der kommenden Saison läuft er für den VfB Stuttgart auf.
SPIEGEL: Aber ungewöhnlich ist das Ganze doch. Prömel: Für mich eigentlich nicht, für andere offenbar schon. Als ich noch in Berlin gespielt habe, wurde ich öfter mal von der Polizei angehalten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





