
Fußball: Jörn Andersen wird Nationaltrainer von Myanmar
Ehemaliger Bundesligatorschützenkönig Einst trainierte Jörn Andersen Nordkorea, jetzt wird er Coach von Myanmar Vor 36 Jahren wurde Jörn Andersen der erste ausländische Torschützenkönig der Bundesliga. Als Trainer zog...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ehemaliger Bundesligatorschützenkönig Einst trainierte Jörn Andersen Nordkorea, jetzt wird er Coach von Myanmar Vor 36 Jahren wurde Jörn Andersen der erste ausländische Torschützenkönig der Bundesliga. Als Trainer zog es ihn zuletzt in immer autokratischere Länder. Jetzt wird er Coach in einer der brutalsten Diktaturen der Welt.
06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Jörn Andersen als Trainer des Karlsruher SC 2011 Foto: imago sportfotodienst Der frühere Bundesliga-Torschützenkönig Jörn Andersen setzt seine »Asientour« fort und übernimmt als Trainer die Nationalmannschaft von Myanmar.
Die Einzelheiten
Das gab der dortige Fußballverband bekannt. Andersen erhält bei den »Löwen« einen Zweijahresvertrag. Bild vergrößern In der Saison 1989/1990 wurde Andersen Bundesligatorschützenkönig Foto: Eissner, Liedel / Kicker / IMAGO »Ich freue mich sehr, in Myanmar zu sein«, sagte der 63 Jahre alte Norweger und versprach: »Ich werde daran arbeiten, die Spieler Myanmars weiterzuentwickeln, und strebe danach, die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.
« Myanmar wird seit einem Militärputsch im Februar 2021 von einem Bürgerkrieg erschüttert. Mainz, Nordkorea, MyanmarDer einstige Frankfurter Profi Andersen, 1990 erster ausländischer Torschützenkönig der Bundesliga, war zuvor bereits für die Nationalteams aus Nordkorea (2016–2018) und Hongkong (2021–2024) tätig. Zuvor hatte er unter anderem beim FSV Mainz 05 2008 die Nachfolge von Jürgen Klopp übernommen und den Club in die erste Liga und ins Halbfinale des DFB-Pokals geführt.
In der darauffolgenden Saison musste er bei den Mainzern bereits vor dem ersten Spieltag gehen. Die Nationalmannschaft ist die Nummer 158 der Fifa-Weltrangliste, zuletzt wurde sie auch von den Deutschen Antoine Hey und Michael Feichtenbeiner betreut. Bei der Qualifikation zur WM 2026 scheiterte das Team bereits in der zweiten Runde als Gruppenletzter hinter Japan, Nordkorea und Syrien.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





