
Fußball-WM 2026: Kanada lässt Ghanas Thomas Partey nicht einreisen, die USA schon
Fußball-WM Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen, die USA schon Die kanadischen Behörden haben Ghanas Thomas Partey nicht ins Land gelassen. Wohl, weil er sich derzeit wegen...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Fußball-WM Kanada lässt ghanaischen Nationalspieler Partey nicht einreisen, die USA schon Die kanadischen Behörden haben Ghanas Thomas Partey nicht ins Land gelassen. Wohl, weil er sich derzeit wegen Vergewaltigungsvorwürfen verantworten muss. Da die USA anders entschieden haben, verpasst er aber nur das erste WM-Spiel.
16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Thomas Partey vor Gericht Foto: Adrian Dennis / Kanada hat den ghanaischen Nationalspieler Thomas Partey nicht zur Fußball-Weltmeisterschaft einreisen lassen.
Die Einzelheiten
Wie der Weltfußballverband Fifa bestätigte, wurde ihm vor dem Spiel gegen Panama in Toronto die Einreise verweigert. Hintergrund ist offenbar, dass Partey in Großbritannien wegen mutmaßlicher Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt ist. Partey bestreitet die Vorwürfe.
»Die Fifa kann bestätigen, dass der Spieler Thomas Partey nicht vom ghanaischen Team-Basislager in Boston, USA, nach Kanada reisen kann, um am Mittwoch, den 17. Juni, am ersten Spiel gegen Panama teilzunehmen, da sein Visumantrag von der kanadischen Regierung abgelehnt wurde«, teilte die Fifa mit. Der Verband betonte, sie sei nicht in die Einreiseverfahren der Gastgeberländer involviert.
Die kanadische Einwanderungsbehörde erklärte, sie äußere sich nicht zu Einzelfällen. Einer Person, die als »Sicherheitsrisiko« eingestuft werde, könne aber die Einreise verweigert werden. Die USA ließen Partey der Nachrichtenagentur zufolge einreisen, er habe sich der Agentur AP auf dem Rückweg ins ghanaische Trainingslager in Rhode Island befunden.
Was Experten sagen
An Ghanas folgenden Gruppenspielen gegen England und Kroatien, die beide in den USA stattfinden, kann der 32-Jährige daher teilnehmen. Mehr zum Thema Fußball-WM in den USA: Ein Schiedsrichter, der nicht einreisen darf, ein Team, das schnell wieder abreisen muss – die Schikanen des Gastgebers Von Peter Ahrens Trump und Infantino: Diese WM wird obszön. Trotzdem dürfen wir uns freuen Der SPIEGEL-Leitartikel von Jörn Meyn Fußball-WM 2026: Die Weltmeisterschaft der Einreiseverbote Ein Kommentar von Dunja Ramadan, Kairo Partey spielt aktuell beim spanischen FC Villarreal.
Zuvor war er bei Arsenal in London aktiv. Partey steht seit April wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht, die nächste Anhörung ist für den Oktober angesetzt. Dem Spieler wird vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau in London zweimal vergewaltigt zu haben.
Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen. Zuvor war der Fußballer im Juli 2025 wegen fünf weiteren Fällen von Vergewaltigung und einem Fall von sexueller Nötigung angeklagt worden, die sich auf die Jahre 2021 und 2022 beziehen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





