
Ungarn: Fidesz hält trotz Machtverlust vorerst an Viktor Orbán fest
Nach Machtwechsel in Ungarn Fidesz hält trotz Wahlschlappe an Viktor Orbán fest Viktor Orbán bleibt Vorsitzender der Fidesz-Partei. Auf einem Parteitag wurde er ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt. Meinungsforscher...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Machtwechsel in Ungarn Fidesz hält trotz Wahlschlappe an Viktor Orbán fest Viktor Orbán bleibt Vorsitzender der Fidesz-Partei. Auf einem Parteitag wurde er ohne Gegenkandidat im Amt bestätigt. Meinungsforscher sehen den Rückhalt für seine Partei in der Bevölkerung aber schwinden.
37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Viktor Orbán: wiedergewählt als einziger Kandidat Foto: Piroschka Van De Wouw / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Ungarns wichtigste Oppositionspartei Fidesz hat den ehemaligen Ministerpräsidenten Viktor Orbán am Samstag für ein weiteres Jahr als ihren Vorsitzenden wiedergewählt – trotz der Niederlage der Partei bei der Wahl am 12. April gegen die Mitte-rechts-Partei Tisza. Orbáns politische Zukunft stand nach der deutlichen Fidesz-Niederlage zur Debatte.
Einige einstige Getreuen drängten ihn, sich aus der Politik zurückzuziehen. In seiner 16-jährigen Amtszeit war derartige Kritik öffentlich nicht zu vernehmen. Dennoch: 729 von 737 Delegierten stimmten auf dem Parteitag von Fidesz für Orbáns Wiederwahl, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur MTI.
Was Experten sagen
Es gab keine Gegenkandidaten. »Ich gebe nicht auf, ich gebe niemals, niemals, niemals, niemals, niemals auf«, sagte Orbán in einer Rede vor der Abstimmung auf dem Parteitag und bekräftigte, dass er die volle Verantwortung für die Wahlniederlage der Partei übernehme. Orbán sagte, Fidesz sei 16 Jahre lang eine »fantastische Regierungspartei« gewesen, müsse sich aber wandeln, um eine funktionsfähige Oppositionspartei zu werden, die auf eine erneute Regierungsmehrheit hoffen könne.
Mehr zum Thema Wahl in Ungarn: Das Ende des Autokraten Orbán Ein politischer Nachruf von Jan Puhl, Budapest Ungarns neuer Premier Magyar: »Unsere Heimat war ein gekaperter Staat« Ein Interview von Jan Puhl Verdacht auf Veruntreuung staatlicher Gelder: Geschredderte Dokumente entdeckt – Magyar kündigt Anzeige gegen frühere Orbán-Regierung an Bei der Wahl im April errang die Tisza-Partei von Ministerpräsident Péter Magyar eine Zweidrittelmehrheit im Parlament – genug, um Orbáns Verfassungsänderungen rückgängig zu machen. Fidesz hat seit der Wahl laut Meinungsumfragen an Unterstützung verloren. Eine Umfrage des Publicus-Instituts vom Mai attestierte Tisza 55 Prozent Zustimmung – ein Anstieg gegenüber den 53 Prozent, die die Partei bei der Wahl erreicht hatte – während die Unterstützung für Fidesz von 39 auf 17 Prozent fiel.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





