
Fußball-WM 2026: Lehrkräfte stürzen bei Protesten Statuen in Mexiko-Stadt
Kurz vor Weltmeisterschaft Lehrkräfte stürzen Fußballstatuen in Mexiko-Stadt »Wenn es keine Lösung gibt, rollt der Ball nicht«: Die Proteste der Lehrkräfte in der mexikanischen Hauptstadt spitzen sich zu. Die...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Kurz vor Weltmeisterschaft Lehrkräfte stürzen Fußballstatuen in Mexiko-Stadt »Wenn es keine Lösung gibt, rollt der Ball nicht«: Die Proteste der Lehrkräfte in der mexikanischen Hauptstadt spitzen sich zu. Die Gewerkschaft droht mit Massendemonstrationen bei der Eröffnung der Weltmeisterschaft. 41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Sie erhalten mehr Inhalte von uns in Ihren Suchergebnissen. Weitere Infos SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Eine umgestürzte Statue in Mexiko-Stadt Foto: Henry Romero / Kurz vor dem Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA sorgen die Proteste in Mexiko-Stadt weiter für Aufsehen: Demonstrierende Lehrkräfte stürzten riesige Statuen von Spielern.
Die Einzelheiten
»Wenn es keine Lösung gibt, rollt der Ball nicht«, stand in roter Graffiti-Schrift auf einer der Statuen. Die Lehrergewerkschaft CNTE kündigte außerdem Massendemonstrationen bei der Eröffnung der WM am 11. Juni an, falls die Regierung ihre Forderungen nach Gehaltserhöhungen und neuen Verhandlungen über das Rentensystem nicht erfüllt.
Beim Auftaktspiel stehen sich die einheimische Nationalmannschaft und Südafrika gegenüber. Die fünf Meter hohen Plastikfiguren von Spielern aus aller Welt säumen die Allee Paseo de la Reforma. Die Demonstranten rissen drei dieser Statuen mithilfe von Seilen um, zogen ihnen die Trikots aus und verbrannten die Jerseys.
Dabei handelte es sich um die Figuren von Spanien, Belgien und Frankreich. Die mexikanische Figur blieb zunächst verschont. Die Polizei griff nicht ein.
Was Experten sagen
Regierung ruft zu Dialog aufPräsidentin Claudia Sheinbaum bezeichnete die Demonstration, die zu Straßensperrungen führte, zunächst als friedlich. In einer Regierungserklärung wurde zudem zur Wiederaufnahme des Dialogs aufgerufen. Ein Teil der Lehrergewerkschaft hatte zuvor zu dem Protest aufgerufen, der bereits am Montag für Unruhen gesorgt hatte.
Die Polizei hatte dabei einen Marsch mit Tränengas aufgelöst. Mehr zum Thema Zehn Tage vor der Fußball-WM: Mexikos Polizei setzt Tränengas an Fanmeile gegen Demonstranten ein Rückzieher der Regierung: Mexikos Regierung stoppt vorgezogene Sommerferien wegen WM Damit sollte offenbar verhindert werden, dass die Demonstranten zum zentralen Zócalo-Platz vordringen, wo während der WM ein großes Fanfest geplant ist. Die Fanzone mit riesiger Leinwand liegt in unmittelbarer Nähe zum Regierungspalast, sie wird bereits seit Tagen aufgebaut.
Der mexikanischen Tageszeitung »El Universal« zufolge seien bei der Demo mindestens drei Personen verletzt worden. Am Dienstag sperrten die Beamten den Platz weiterhin mit Metallbarrikaden ab.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





