
Fußball-WM 2026: Polizei in Mexiko setzt Tränengas an Fan-Meile gegen Demonstranten ein
Zehn Tage vor der Fußball-WM Mexikos Polizei setzt Tränengas an Fanmeile gegen Demonstranten ein Kurz vor Beginn der Fußball-WM haben in Mexiko-Stadt Zusammenstöße zwischen der Polizei und demonstrierenden Lehrkräften...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zehn Tage vor der Fußball-WM Mexikos Polizei setzt Tränengas an Fanmeile gegen Demonstranten ein Kurz vor Beginn der Fußball-WM haben in Mexiko-Stadt Zusammenstöße zwischen der Polizei und demonstrierenden Lehrkräften für Aufsehen gesorgt. Letztere wollten sich Zugang zu einer im Aufbau befindlichen Fanzone verschaffen. 32 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Protestierende neben einer Barrikade des »Zócalo« in Mexiko-Stadt: Auf dem zentralen Platz mit einer Großleinwand sollen Fans die Spiele der WM verfolgen Foto: Alfredo Estrella / Zehn Tage vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist die Polizei in Mexiko mit Tränengas gegen Demonstranten vorgegangen. Der gewaltsame Einsatz erfolgte laut Berichten von -Korrespondenten am Montag bei Protesten von Lehrern, die in der Hauptstadt Mexiko-Stadt eine bessere Bezahlung forderten.
Die Einzelheiten
Die Protestierenden schossen daraufhin Feuerwerkskörper auf die Einsatzkräfte ab. Mit dem Tränengas-Einsatz sollte offenbar verhindert werden, dass die Demonstranten zum zentralen Zócalo-Platz vordringen, wo während der WM ein großes Fanfest geplant ist. Die Fanzone mit riesiger Leinwand liegt in unmittelbarer Nähe zum Regierungspalast, sie wird bereits seit Tagen aufgebaut.
Bei der Demonstration am Montag durchbrachen einige Lehrer die Metall-Absperrung um den Platz. Daraufhin setzte die Polizei Tränengas ein. Der mexikanischen Tageszeitung »El Universal« zufolge seien bei der Demo mindestens drei Personen verletzt worden.
»Diese Veranstaltung muss abgesagt werden«, forderte der Gewerkschaftsvertreter Filiberto Frausto mit Blick auf das Fanfest. »Unser Anliegen sollte viel wichtiger sein als ein bisschen Ablenkung und Spaß. « Mehr zum Thema Fußball-WM: Neymar, Ronaldo und Messi sind dabei, aber auch ein Oberliga-Kicker aus Koblenz Von Peter Ahrens MagentaTV-Abos über McDonald’s: Alle WM-Spiele gratis – für einen Kaffee oder zehn Chickenburger?
Was Experten sagen
Von Markus Böhm Ausbleibende Gäste: Wie die Trump-Regierung der Tourismusbranche den WM-Sommer ruiniert Von Katharina Kort, New York Ein Teil der Lehrergewerkschaft CNTE hatte den Marsch organisiert und auch bereits damit gedroht, während der WM »Millionen« von Lehrern und Lehrerinnen zu mobilisieren und in die Hauptstadt zu bringen, falls die Regierung ihre Forderungen nach Gehaltserhöhungen und neuen Verhandlungen über das Rentensystem nicht erfüllt. Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum hatte noch am Montagmorgen erklärt, dass ihre Regierung den Dialog mit den Lehrkräften aufrechterhalte. »Es gibt bestimmte Forderungen, deren vollständige Erfüllung der Haushalt nicht zulässt, aber andere können erfüllt werden«, sagte sie.
Die Fußball-WM findet in diesem Jahr in den USA, Mexiko und Kanada statt. Das Auftaktspiel steigt am 11.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





