
Fußball-WM 2026: Polizei schützt Flughafen in Mexiko-Stadt vor protestierenden Lehrern
Zum Auftakt des Turniers Polizei schützt Mexikos WM-Flughafen vor protestierenden Lehrern In Mexiko-Stadt startet am Donnerstag die Fußball-WM. Gleichzeitig laufen aber auch Demos von radikalen Lehrergewerkschaften....
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Zum Auftakt des Turniers Polizei schützt Mexikos WM-Flughafen vor protestierenden Lehrern In Mexiko-Stadt startet am Donnerstag die Fußball-WM. Gleichzeitig laufen aber auch Demos von radikalen Lehrergewerkschaften. Zuletzt wurde Sprengstoff gefunden.
Deshalb läuft jetzt ein Großeinsatz der Polizei. 08 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Massives Polizeiaufgebot am Flughafen in Mexiko-Stadt Foto: Paola Garcia / Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die WM-Spiele in Mexiko waren ohnehin schon massiv. Immerhin grassiert in dem Land die Gewalt durch Drogenbanden, immer wieder kommt es zu brutalen Übergriffen. Vor dem Auftakt des Sportevents beschäftigt aktuell allerdings eine ganz andere Gruppe die Sicherheitskräfte.
Angesichts möglicher Lehrerproteste am internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt sind am Vortag der WM-Eröffnung Hunderte Polizisten zur Sicherung des Terminals eingesetzt worden. Beamte mit Helmen, Schutzschilden und Schlagstöcken wurden am Mittwoch (Ortszeit) innerhalb und außerhalb des Flughafens stationiert, wie in Videos von örtlichen Medien zu sehen war. Bild vergrößern Ausschreitungen in Mexiko-Stadt (am 3.
Juni) Foto: Paola Garcia / »Zutritt haben nur Passagiere mit Bordkarte sowie Begleitpersonen, sofern deren Anwesenheit unbedingt erforderlich ist«, teilte der Flughafen Benito Juárez auf der Plattform X mit. Reisenden wurde empfohlen, mit ausreichend Vorlaufzeit einzutreffen, da es in der Umgebung des Flughafens zu Demonstrationen kommen könne. Auch das Aztekenstadion, in dem die WM am Donnerstag mit einer Show und dem Auftaktspiel zwischen Mexiko und Südafrika eröffnet wird, ist weiträumig von der Polizei abgesperrt.
Was Experten sagen
Seit Wochen fordert eine radikale Lehrergewerkschaft mit Straßenblockaden und anderen Protestaktionen die Abschaffung eines Rentengesetzes aus dem Jahr 2007. Nach Angaben der Regierung ist diese Forderung jedoch nicht umsetzbar. Mehrere Hauptverkehrsstraßen der Hauptstadt sind von Demonstranten blockiert.
Zuletzt wurde bei Demonstranten Sprengstoff sichergestellt (mehr dazu hier). Offene Fragen rund um das Fanfest in der AltstadtDie Lehrer haben zudem ein Protestcamp im historischen Zentrum der Hauptstadt errichtet. Dort, auf dem Zócalo im Herzen der Altstadt, soll ein Fanfestival mit bis zu 80.
000 Besuchern stattfinden. Auch Präsidentin Claudia Sheinbaum wollte die Eröffnungsfeier dort verfolgen – und nicht im Stadion.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





