
Für Verkauf von Kindern auf Vinted gibt es keine Beweise
Faktenfinder Secondhand-Plattform Vinted Für Verkauf von Kindern gibt es keine Beweise Stand: 26.06.2026 • 11:10 Uhr In den Sozialen Netzwerken kursieren etliche Videos, in denen behauptet wird, auf der Plattform Vinted...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Faktenfinder Secondhand-Plattform Vinted Für Verkauf von Kindern gibt es keine Beweise Stand: 26. 2026 • 11:10 Uhr In den Sozialen Netzwerken kursieren etliche Videos, in denen behauptet wird, auf der Plattform Vinted würden Kinder zum Kauf angeboten. Beweise dafür gibt es nicht.
Laut BKA häufen sich die Anzeigen zum Thema. Von Carla Reveland und Pascal Siggelkow, ARD-faktenfinder "Auf Vinted werden einfach Kinder verkauft": Diese und ähnliche Postings gehen derzeit auf verschiedenen Social-Media-Plattformen viral, dazu werden als vermeintliche Belege Bilder und Videos angehängt, die Anzeigen auf der Secondhand-Plattform Vinted zeigen. Darauf zu sehen sind vor allem Stofftiere, die für mehrere Tausend Euro angeboten werden.
Die Einzelheiten
Dazu stehen Beschreibungen des Stofftieres wie: "9 Jahre alt, guter Zustand, Weiblich, Weiß". In den Sozialen Netzwerken wird behauptet, dass die Kombination aus den hohen Preisen und den Beschreibungen bedeuten würde, dass in Wahrheit Kinder zum Verkauf angeboten werden - und keine Stofftiere. Immer mehr Screenshots von diesen dubiosen Anzeigen kursieren seitdem im Netz und befeuern die Debatte.
Auch die Behörden beschäftigen sich mit dem Thema In den Kommentaren zu den Beiträgen werden immer wieder auch die Kanäle der Polizei getaggt und der Aufforderung, den Vorwürfen nachzugehen. Dem ARD-faktenfinder teilte das Bundeskriminalamt auf Nachfrage mit: "Das beschriebene Phänomen ist dem Bundeskriminalamt (BKA) grundsätzlich bekannt. In der Vergangenheit wurden bereits mehrfach Hinweise zu vermeintlichem Kinderhandel über Online-Kleinanzeigen mitgeteilt.
Diese Hinweise haben sich seinerzeit nicht bestätigt. Juni würden sich Anzeigen aus verschiedenen Bundesländern zu dem Phänomen auf der Plattform Vinted häufen, so das BKA. Auch die Polizei Hessen teilt mit, dass ihnen keine belastbaren Hinweise vorliegen, "dass es sich um tatsächliche Angebote im Zusammenhang mit Kinder- oder Menschenhandel handelt".
Was Experten sagen
"Ebenso liegen bislang keine konkreten Erkenntnisse vor, die auf eine akute Gefährdung von Kindern schließen lassen. " Die Hinweise würden von den Sicherheitsbehörden sehr ernst genommen und entsprechend geprüft. Die Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main schreibt auf Anfrage, dass das Szenario in den Ermittlungen bislang nicht bekannt geworden sei, schließt so ein Vorgehen prinzipiell jedoch nicht aus: "Nach unseren langjährigen Erfahrungen als Zentralstelle der Staatsanwaltschaften in Hessen sind in der Vergangenheit aber grundsätzlich alle verfügbaren Möglichkeiten der Online-Kommunikation genutzt worden, um Abbildungen des sexuellen Kindesmissbrauch (Kinderpornografie) zu verbreiten oder Anbahnungen des sexuellen Kindesmissbrauchs (Cybergrooming) durchzuführen.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





