
Galaxie Loki: Astronomen stoßen in Milchstraße auf mögliche Überreste eines fremden Sternensystems
Milchstraße Astronomen stoßen auf mögliche Überreste einer fremden Zwerggalaxie Kommen sie von außerhalb unserer Galaxie? Astronomen haben eine Gruppe von 20 rätselhaften Sternen untersucht. Sie könnten einen...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Milchstraße Astronomen stoßen auf mögliche Überreste einer fremden Zwerggalaxie Kommen sie von außerhalb unserer Galaxie? Astronomen haben eine Gruppe von 20 rätselhaften Sternen untersucht. Sie könnten einen gemeinsamen Ursprung haben.
37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Scheibe der Milchstraße Foto: Westend61 / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Astronomen sind in der Milchstraße auf mögliche Überreste einer fremden Galaxie gestoßen. Sie könnte in der noch jungen Milchstraße mit dieser verschmolzen sein, schreibt eine Gruppe um Federico Sestito von der University of Hertfordshire im Fachblatt »Monthly Notices of the Royal Astronomica Society« . Die Milchstraße bildete sich etwa 800 Millionen Jahre nach dem Urknall, sie ist damit rund 13 Milliarden Jahre alt.
Ihre heutige Größe und Form erreichte sie auch, weil sie mehrfach kleinere Sternenhaufen schluckte, etwa die Galaxie Gaia-Enceladus. Wie oft es zu Fusionen kam, wissen Forschende bislang nicht. Die Wissenschaftler untersuchten eine Gruppe von 20 metallarmen Sternen, die sich chemisch ähneln, von anderen Sternen in ihrer Umgebung aber deutlich unterscheiden.
Was Experten sagen
Weil sie sich in der Hauptscheibe der Milchstraße und nicht im äußeren sogenannten Halo befinden, nehmen die Forscher an, dass sie vor langer Zeit aufgenommen wurden. Mehr zum Thema Streunender Planet entdeckt: Glückstreffer im All Von Alina Schadwinkel Kosmisches Versteckspiel: Mysteriöses Himmelsobjekt stellt Planet 9 infrage Von Alina Schadwinkel Suche nach außerirdischem Leben: »Die Menschen denken, irgendwann landet ein Ufo auf der Erde, aber so wird es nicht sein« Aus Tempe, USA, berichtet Martin Schlak Mithilfe von Computersimulationen analysierte die Forschungsgruppe genauer, ob die Sterne einen gemeinsamen Ursprung haben. Elf der untersuchten Sterne bewegen sich mit der Rotation der Milchstraße, neun dagegen.
Die Simulationen hätten ergeben, dass die metallarmen Sterne vermutlich »Überreste eines uralten Systems« seien, schreiben die Forscher. Nach einem Gott der nordischen Mythologie nennen sie dieses »Loki«. Die Sterne könnten auch aus zwei verschiedenen Systemen stammen, dies sei allerdings »weniger wahrscheinlich«.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




