
Gefälschte Waren: 550 Millionen Euro Strafe für Ali-Express
Gefälschte Waren : 550 Millionen Euro Strafe für Ali-Express Von Hendrik Kafsack 20.07.2026, 12:03Lesezeit: 2 Min. Der chinesische Händler Ali-Express vertreibt seine Waren auch in Deutschland.AFPDer chinesische...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gefälschte Waren : 550 Millionen Euro Strafe für Ali-Express Von Hendrik Kafsack 20. 2026, 12:03Lesezeit: 2 Min. Der chinesische Händler Ali-Express vertreibt seine Waren auch in Deutschland.
AFPDer chinesische Onlinehändler Ali-Express muss für den Verkauf illegaler Produkte büßen – mit einer Geldstrafe, die Brüssel nach dem entsprechenden Gesetz in dieser Höhe so noch nie verhängt hat. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Verkauf illegaler Produkte auf seiner Plattform kommt dem chinesischen Onlinehändler Ali-Express teuer zu stehen. Das Unternehmen muss eine Strafe von 550 Millionen Euro bezahlen, weil es gegen das EU-Gesetz für digitale Dienste (DSA) verstoßen hat.
Die Einzelheiten
Das hat die Europäische Kommission am Montag entschieden. Es ist die bisher höchste Buße, die Brüssel seit der Anwendung des DSA 2024 verhängt hat. Nach Einschätzung der Kommission hat Ali-Express zu wenig getan, um die Verbreitung illegaler Produkte auf seiner Plattform zu verhindern.
Es habe nicht genügend Kontrollpersonal eingestellt. Die Algorithmen der Plattform seien so eingestellt gewesen, dass sie illegale Produkte empfohlen hätten. Dabei ging es von Produktfälschungen über unsicheres Spielzeug bis hin zu gefährlichen Kosmetika.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Viele illegale Produkte seien auch nach der Entdeckung noch mehrere Wochen lang online geblieben, hebt die Kommission weiter hervor. Die vorgesehenen Strafen für den Verkauf illegaler Produkte seien nicht durchgesetzt worden.
Was Experten sagen
Wer beim Verkauf illegaler Produkte erwischt worden sei, habe weiter auf Ali-Express aktiv sein können, heißt es weiter. Virkkunen: Größe des Unternehmens keine EntschuldigungDie Verbreitung von gefälschter Markenkleidung, unsicherem Spielzeug, gefährlichen Kosmetika und anderen illegalen und schädlichen Produkten sei auch im Onlineshopping nicht unvermeidbar, sagte die zuständige Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen. „Es ist ein Versäumnis von Ali-Express.
“ Die Größe des Unternehmens sei keine Entschuldigung. Risiken müssten systematisch ermittelt und angegangen werden, um sicherzustellen, dass Verbraucher sicher online einkaufen könnten. Die Europäische Kommission hatte das Verfahren gegen Ali-Express im März 2024 eröffnet.
Einen Teil der damals erhobenen Vorwürfe der Kommission hat Ali-Express adressiert. Das Unternehmen erzielte darüber im Juni vergangenen Jahres eine Einigung mit der Kommission. Was Ali-Express unternimmt, um die Gefahr der Verbreitung illegaler Produkte zu bewerten und einzudämmen, fällt allerdings nicht darunter.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




