
Gökay Akbulut: Linkenabgeordnete erhält Strafbefehl nach Zugstreit
Nach Streit in Zug Strafbefehl gegen Linkenpolitikerin Die Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut hat im Januar 2025 berichtet, sie sei in einem Zug angegriffen worden. Danach gab es Zweifel an der Darstellung und es wurde...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Streit in Zug Strafbefehl gegen Linkenpolitikerin Die Bundestagsabgeordnete Gökay Akbulut hat im Januar 2025 berichtet, sie sei in einem Zug angegriffen worden. Danach gab es Zweifel an der Darstellung und es wurde auch gegen die Politikerin ermittelt – nun gibt es eine Entscheidung. 29 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Linkenpolitikerin Akbulut im Bundestag (Anfang März) Foto: Elisa Schu / dpa Eine Auseinandersetzung zwischen der Linken-Bundestagsabgeordneten Gökay Akbulut und Mitreisenden in einem Zug von Heidelberg nach Stuttgart im Januar 2025 hat ein juristisches Nachspiel für die Politikerin. Das Amtsgericht Stuttgart erließ einem Sprecher zufolge einen Strafbefehl gegen Akbulut.
Die Einzelheiten
Demnach muss die Mannheimer Abgeordnete unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eine Geldstrafe in Höhe von 120 Tagessätzen zu je 430 Euro bezahlen. Zuvor hatte der »Mannheimer Morgen« berichtet. Dem Gerichtssprecher zufolge ist der Strafbefehl noch nicht rechtskräftig.
Akbulut habe Einspruch eingelegt – allerdings nur gegen die Höhe der einzelnen Tagessätze. Eine Anfrage der Nachrichtenagentur dpa an das Büro der Bundestagsabgeordneten blieb zunächst unbeantwortet. Flasche auf Mitreisende geworfen?
Die Linkenpolitikerin hatte Ende Januar 2025 auf ihrem Instagram-Kanal geschrieben, sie sei in einem Zug beleidigt und angegriffen worden. Ihr sei von einem Mann eine Bierflasche gegen den Kopf geworfen worden, zudem sei sie rassistisch beleidigt und sexuell belästigt worden, schrieb Akbulut. Kurz darauf hatte es Zweifel an der Darstellung gegeben.
Was Experten sagen
Der SPIEGEL berichtete, dass Akbulut zuvor ebenfalls Mitreisende beleidigt haben soll, sie als »Drecksfascho« und »Loser« beleidigt habe. In Sicherheitskreisen wurden schnell Zweifel laut an dem von Akbulut geschilderten Tathergang. Sie habe wohl eigene Provokationen und Tätlichkeiten bewusst ausgespart, hieß es.
Die Staatsanwaltschaft hatte daraufhin auch gegen die Politikerin ermittelt. Mehr zum Thema Rennen ums Rote Rathaus: Linke zieht in Berliner Wahlumfrage an CDU vorbei Politische Extreme: Es braucht eine Brandmauer gegen links – und zwar schnell Eine Kolumne von Nikolaus Blome Linkenchef Luigi Pantisano: Er beleidigte die CDU. Doch seine Fans wollen mehr Von Marc Röhlig Akbulut ist seit 2017 Mitglied des Bundestags und hat ihren Wahlkreis in Mannheim.
Sie wurde 1982 in der Türkei geboren und wuchs in Deutschland auf.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





