
Google: Ingenieur wegen Insiderhandels auf Polymarket angeklagt
Gewinne in Millionenhöhe Google-Ingenieur wegen Insiderhandels auf Wettplattform Polymarket angeklagt Auf Polymarket kann man darauf wetten, ob ein Ereignis eintritt. Eine lukrative Wette auf die meistgesuchten Begriffe...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Gewinne in Millionenhöhe Google-Ingenieur wegen Insiderhandels auf Wettplattform Polymarket angeklagt Auf Polymarket kann man darauf wetten, ob ein Ereignis eintritt. Eine lukrative Wette auf die meistgesuchten Begriffe bei Google weckte den Verdacht auf ein Insidergeschäft. Jetzt greift die US-Justiz durch.
27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Google-Logo vor einem Firmengebäude in Mountain View, Kalifornien Foto: Andrej Sokolow / dpa Ein Softwareingenieur von Google soll Insiderinformationen genutzt haben, um Wetten auf die meistgesuchten Begriffe bei Google auf dem Prognosemarkt Polymarket zu manipulieren.
Die Einzelheiten
Das US-Justizministerium hat den Mann nun angeklagt. Laut Anklageschrift erzielte er dabei Gewinne in Höhe von 1,2 Millionen Dollar. Der 36-jährige italienische Staatsbürger mit Wohnsitz in der Schweiz wurde demnach wegen Warenbetrugs, Überweisungsbetrugs, Geldwäsche und anderer Delikte angeklagt.
Er soll Insiderwissen genutzt haben, um auf Außenseiter-Kandidaten wie den Indie-Pop-Musiker D4vd zu setzen. Dieser erschien auf der Liste der meistgesuchten Google-Begriffe, nachdem er verhaftet und des Mordes an einem jungen Mädchen beschuldigt worden war, so die Anklage. D4vd war laut den am 4.
Dezember veröffentlichten Google-Statistiken die meistgesuchte Person des Jahres. Der angeklagte Google-Mitarbeiter soll bereits am 27. November unter Verwendung von Insiderinformationen darauf gewettet haben, dass D4vd die Liste anführen würde.
Was Experten sagen
Im Gegensatz zu den Vertragspartnern seiner Geschäfte kannte der Mann das Ergebnis dieser Wetten, »bevor es der Öffentlichkeit bekannt wurde, da er Zugang zu vertraulichen, wirtschaftlich wertvollen internen Daten von Google hatte«, heißt es in der Anklageschrift. Laut Anklage setzte der Google-Mitarbeiter insgesamt 2,7 Millionen Dollar auf 25 verschiedene Ergebnisse im Google-Suchmarkt und erzielte dabei einen Gewinn von 1,2 Millionen Dollar. Mehr zum Thema Anklage wegen Insiderhandels: US-Soldat soll mit Geheimwissen auf Maduro-Aktion gewettet haben Ermittlungen in Frankreich: Wetten auf Höchsttemperatur in Paris – manipulierten Unbekannte Messstationen mit einem Föhn?
Umstrittene Anbieter: Wetten, dass der Krieg sich lohnt? Von Dune Korth In einem Statement von Google heißt es, das Unternehmen arbeite bei den Ermittlungen eng mit den Strafverfolgungsbehörden zusammen. »Der Mitarbeiter hat über ein Tool, das allen Mitarbeitern zugänglich ist, auf unser Marketingmaterial zugegriffen.
Die Nutzung solcher vertraulichen Informationen zum Abschluss von Wetten stellt jedoch einen schwerwiegenden Verstoß gegen unsere Richtlinien dar. « Der Mitarbeiter sei deshalb vom Dienst suspendiert worden. Es ist schon der zweite Fall, der bekannt wird, bei dem Insiderwissen zu besonders lukrativen Wetten geführt haben soll.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





