
Griechenland: 39 Festnahmen im Betrugsskandal um EU-Agrarsubventionen
Ermittlungen 39 Festnahmen im Betrugsskandal um EU-Agrarsubventionen in Griechenland Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Korruptionsskandal: In Griechenland wurden nun Dutzende Menschen festgenommen....
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Ermittlungen 39 Festnahmen im Betrugsskandal um EU-Agrarsubventionen in Griechenland Die Europäische Staatsanwaltschaft ermittelt in diesem Korruptionsskandal: In Griechenland wurden nun Dutzende Menschen festgenommen. Die Affäre um mutmaßlich veruntreute EU-Gelder erschüttert die Regierung in Athen. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Polizisten sichern das Landwirtschaftsministerium in Athen bei Protesten rund um den Betrugsskandal (im November) Foto: Louisa Gouliamaki / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Im Zuge der Ermittlungen in einem weitreichenden Korruptionsskandal um EU-Agrarsubventionen in Griechenland haben die Behörden 39 Verdächtige festgenommen.
Wie die Polizei mitteilte, wurden am Dienstag im Norden des Landes 17 Menschen festgenommen, hauptsächlich in Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt des Landes. Am Vortag gab es demnach 22 Festnahmen, die meisten davon auf der Insel Kreta. Unter den Festgenommenen sind laut Polizei zwei Buchhalter sowie drei leitende Angestellte, die für die Bearbeitung von Anträgen auf Agrarsubventionen zuständig waren.
Die Höhe des Betrugs im Kontext der Festnahmen wird laut Polizei auf 7,5 Millionen Euro geschätzt. Bereits im Oktober vergangenen Jahres waren landesweit Dutzende Verdächtige wegen ihrer mutmaßlichen Verwicklung in den groß angelegten Betrug mit den EU-Agrarhilfen festgenommen worden. Eine große Zahl der Betrugsfälle betrifft Kreta – wo neben dem Tourismus die Landwirtschaft einer der wichtigsten Wirtschaftszweige ist.
Was Experten sagen
Immunität von elf Abgeordneten aufgehobenAls Folge der insbesondere von der Europäischen Staatsanwaltschaft (EPPO) geführten Ermittlungen wurde mittlerweile die Immunität von elf Abgeordneten im griechischen Parlament aufgehoben. Den Politikern wird vorgeworfen, Bauern und anderen Bürgern bei Betrügereien mit EU-Beihilfen geholfen zu haben. Zahlreichen Bauern wird unter anderem vorgeworfen, EU-Agrarhilfen für Land beantragt zu haben, das sie gar nicht besaßen.
Oder sie gaben fälschlich einen größeren Viehbestand an, um höhere Zuzahlungen zu erreichen. Es erhielten demnach sogar Menschen Agrarsubventionen, die überhaupt nichts mit der Landwirtschaft zu tun hatten. Mehr zum Thema Mutmaßlich veruntreute Gelder: Europäische Staatsanwaltschaft will in Subventionsskandal gegen griechische Abgeordnete ermitteln Erleichtert wurde der Betrug dadurch, dass zum Zeitpunkt der Subventionsanträge in Griechenland viele Eigentumsverhältnisse unklar und die Grundbücher lückenhaft waren.
Zu den mutmaßlichen Betrugsfällen zählen Agrarhilfen für angebliche Olivenbäume auf einem Militärflughafen, Weideland auf dem Gelände archäologischer Stätten und Bananenplantagen auf dem Berg Olymp.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





