
Grünen-Politikerin Dröge: „Der Hitzeschock hat viele aufgerüttelt“
Grünen-Politikerin Dröge : „Der Hitzeschock hat viele aufgerüttelt“ Von Lukas Fuhr, Berlin 10.07.2026, 07:04Lesezeit: 4 Min. Grünen-Fraktionschefin Dröge beim Interview mit der F.A.Z. in ihrem Bundestagsbüro in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Grünen-Politikerin Dröge : „Der Hitzeschock hat viele aufgerüttelt“ Von Lukas Fuhr, Berlin 10. 2026, 07:04Lesezeit: 4 Min. Grünen-Fraktionschefin Dröge beim Interview mit der F.
in ihrem Bundestagsbüro in BerlinOmer MessingerWarum ist Deutschland schlecht auf Hitzewellen vorbereitet? Mit den Schuldenmilliarden müsste das nicht mehr so sein, sagt Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. Die Bundesregierung kürze trotzdem.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Frau Abgeordnete, fast 42 Grad im Juni – hat Sie die Hitze überrascht? Ich glaube, das hat viele überrascht. Mir sagen Leute, die in Dachgeschosswohnungen leben, sie hätten noch nie so gelitten.
In meiner Heimatstadt Köln waren die Krankenhäuser überlastet, die Bestatter am Limit. Wir hatten schon vorher Hitzesommer, aber die Abfolge von Rekordtemperaturen hat schon viele aufgerüttelt. Ganz anders als die Bundesregierung.
Bevor wir über die aktuelle Regierung sprechen, ein Blick zurück: Warum ist das Land so schlecht vorbereitet? In der Ampel haben wir ein eigenes Klimaanpassungsgesetz auf den Weg gebracht. Und mit dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz ein riesiges Förderprogramm aufgelegt.
Was Experten sagen
Grundsätzlich kann der Bund bei der Klimaanpassung aktuell nur einen Rahmen geben. Die Länder und Kommunen müssen auch selbst vor Ort entscheiden können. Ich werfe CDU und SPD aber vor, dass sie die großen finanziellen Hebel nicht nutzen, die der Bund hat.
Hier könnten sie unterstützen. Dröge mit ihrer Ko-Fraktionschefin Britta Haßelmann und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im BundestagOmer MessingerBundesumweltminister Schneider sagt, die Kommunen sollen den Hitzeschutz aus ihrem Anteil am Sondervermögen bezahlen. Das finde ich schon dreist.
Die Kommunen stehen mit dem Rücken zur Wand. Die Bürgermeister sagen parteiübergreifend zu Recht, dass sie ohne weitere Mittel gar nichts zusätzlich hinbekommen. Wir Grünen haben dem Sondervermögen aus der Opposition heraus zugestimmt, gerade für solche Fragen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




