
Guantánamo-Bay: Pete Hegseth spricht sich für Hinrichtung von Häftlingen aus
Umstrittenes Gefangenenlager US-Verteidigungsminister spricht sich für Hinrichtung von Guantanamo-Häftlingen aus Die Verfahren gegen mehrere Guantanamo-Häftlinge sind noch nicht abgeschlossen. Nun greift Pete Hegseth...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umstrittenes Gefangenenlager US-Verteidigungsminister spricht sich für Hinrichtung von Guantanamo-Häftlingen aus Die Verfahren gegen mehrere Guantanamo-Häftlinge sind noch nicht abgeschlossen. Nun greift Pete Hegseth einem Urteil vorweg: Laut dem US-Verteidigungsminister hätten die Inhaftierten »längst hingerichtet werden sollen«. 36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Pete Hegseth Foto: Jim Lo Scalzo / EPA aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten US-Verteidigungsminister Pete Hegseth sorgt mit einer Aussage über Häftlinge im umstrittenen US-Strafgefangenenlager Guantánamo für Aufsehen.
Nach einem Besuch des US-Stützpunkts Guantánamo Bay auf Kuba spricht er sich für die Hinrichtung der Inhaftierten ausg. »Meiner persönlichen Meinung nach hätten die Häftlinge in Guantánamo wegen ihrer Verbrechen gegen das amerikanische Volk schon längst hingerichtet werden sollen«, sagte er vor Journalisten in Tampa im US-Bundesstaat Florida. Hegseth reagierte damit auf die Frage einer Journalistin, die wissen wollte, warum die 15 noch verbliebenen Häftlinge in Guantánamo Bay nicht hingerichtet würden, um den Opfern der Terroranschläge vom 11.
September 2001 Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Nach Angaben des Pentagon von Anfang 2025 wurden von den 15 Häftlingen bislang nur zwei von Militärgerichten verurteilt, gegen sieben weitere laufen demnach noch Verfahren. Bild vergrößern Besuch auf dem US-Stützpunkt Guantánamo Bay auf Kuba: Hegseth spricht in Sportkleidung vor Soldaten Foto: Phil Stewart / Der Militärstützpunkt von Guantánamo Bay liegt an der südöstlichen Küste Kubas.
Was Experten sagen
Das Territorium steht seit 1903 wegen eines umstrittenen Pachtvertrags unter US-Kontrolle. Seit dem Sieg der kubanischen Revolution unter Fidel Castro im Jahr 1959 betrachtet Kuba den unbefristeten Vertrag als ungültig. Nach den Terroranschlägen vom 11.
September 2001 errichteten die Vereinigten Staaten in Guantánamo ein umstrittenes Gefangenenlager. Zeitweise waren dort fast 800 Menschen inhaftiert. Mutmaßliche islamistische Terroristen wurden dort lange ohne Prozess festgehalten, teils auch gefoltert.
Trump will politische Veränderungen auf KubaDie Bemühungen mehrerer US-Regierungen, das Gefängnis ganz zu schließen, scheiterten lange daran, dass es an Ländern mangelte, die die verbliebenen Häftlinge aufnehmen. Menschenrechtsgruppen kritisieren die andauernde Inhaftierung der verbliebenen Männer sowie den Einsatz von Militärgerichten gegen die Häftlinge. Der Besuch von Hegseth reiht sich ein in eine Reihe von Reisen hochrangiger US-Vertreter auf Kuba.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





