
Gute Nachrichten: Sagrada Família wächst, DFB-Elf gibt Bustickets aus, Erfurt macht glücklich
Bild vergrößern Sagrada Família in Barcelona: »Was lange währt, wird endlich gut« Foto: ZUMA Press Wire / Zuma Press / action press Alles Gute vom SPIEGEL Mit Geduld zum Weltrekord Von Anastasia Trenkler Herzlich...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bild vergrößern Sagrada Família in Barcelona: »Was lange währt, wird endlich gut« Foto: ZUMA Press Wire / Zuma Press / action press Alles Gute vom SPIEGEL Mit Geduld zum Weltrekord Von Anastasia Trenkler Herzlich willkommen zu Alles Gute, dem SPIEGEL-Newsletter mit ausschließlich guten Nachrichten. Schön, dass Sie da sind! 47 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (7 Minuten) 7 Min X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten »Gut Ding will Weile haben.
« Oder: »Was lange währt, wird endlich gut. « Diese und ähnliche Sätze lösen bei mir, einer eher ungeduldigen Person, weniger Ruhe als Unbehagen aus. Falls es Ihnen ähnlich geht, habe ich etwas für Sie, das zeigt, dass sich Geduld und Beharrlichkeit auszahlen.
Meine Kollegin Nina Krug hat sich mit dem Bau der Sagrada Família in Barcelona beschäftigt: 1882 legte der Bischof den Grundstein für die Kirche. Diese Woche wurde der zentrale Turm des Bauwerks eingeweiht – mit 172,5 Metern der höchste Kirchturm der Welt. leitete die Zeremonie höchstpersönlich.
Was Experten sagen
Bild vergrößern Papst Leo bei der Einweihung des Christusturms: Ein Meilenstein in der Geschichte der Sagrada Família Foto: Elisabetta Trevisan / Damit ist die Kirche ihrer Vollendung einen großen Schritt näher. Ein Projekt, das bis dato neun Architekten zählt – und seit mehr als einem Jahrhundert läuft. Doch: Das Warten lohnt sich, wie ich dank Nina gelernt habe.
Sie erklärt, wie viel Detailliebe und Ideenreichtum in dem Bauwerk stecken: Die Fassaden erzählen unterschiedliche Kapitel der biblischen Geschichte. Die Türme stehen für die vier Evangelisten – und der höchste für Jesus Christus, um nur zwei Beispiele zu nennen. Nina hat viel Zeit in die Recherche für diese Grafiken gesteckt.
Dafür hat sie Artikel und Interviews mit den leitenden Architekten sowie wissenschaftliche Publikationen gelesen. In den Bildarchiven des SPIEGEL konnte sie bis 1960 zurückgehen und einzelne Abschnitte nachvollziehen. Was sie jedoch nicht gemacht hat: sich die Kirche selbst vor Ort anzusehen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





