
Hamburg: Gericht verurteilt Mann nach Schüssen in Hamburg zu langer Haftstrafe
Streit wegen Steuerschulden Gericht verurteilt Mann nach Schüssen in Hamburg zu langer Haftstrafe Wegen eines Kiosks und unbezahlter Steuern eskalierte ein Streit in Hamburg-Billstedt. Ein Mensch starb. Das Landgericht...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Streit wegen Steuerschulden Gericht verurteilt Mann nach Schüssen in Hamburg zu langer Haftstrafe Wegen eines Kiosks und unbezahlter Steuern eskalierte ein Streit in Hamburg-Billstedt. Das Landgericht hat den Schützen zu zehneinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. 45 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Prozess vor dem Hamburger Landgericht Foto: Bernhard Sprengel / dpa / picture alliance Zehn Jahre Haft nach einem Streit um Steuerschulden: Ein 39-Jähriger ist vom Landgericht Hamburg wegen tödlicher Schüsse auf einen Mann in Hamburg-Billstedt zu zehneinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die Strafkammer sprach den 39-Jährigen wegen Totschlags, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Waffengesetz schuldig.
Die Einzelheiten
Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Nach Feststellung des Gerichts hatte der 39-jährige Türke am 26. Oktober 2024 in einer Wohnung mindestens achtmal mit einer Pistole auf zwei Brüder geschossen.
Ein 34-jähriger Mann starb noch am Tatort, dessen damals 30 Jahre alter Bruder wurde schwer verletzt und im Krankenhaus mit einer Notoperation gerettet. Die Tat habe sich in einem undurchsichtigen Milieu abgespielt, das von Drogen, illegalem Aufenthalt, ungeklärten Wohn- und Arbeitsverhältnissen geprägt sei, sagte der Vorsitzende Richter. Der 39-Jährige kannte die Opfer aus der Türkei und war mit ihnen befreundet.
Im Jahr 2023 eröffnete einer der Brüder einen Kiosk in Billstedt. Er fand er jedoch einen festen Job und bat den Freund, den Kioskbetrieb zu übernehmen, sagte der Richter. Es sei fraglich, ob der Kioskinhaber gewusst habe, dass der Angeklagte seit Jahren illegal in Deutschland lebte.
Was Experten sagen
Er war 2018 wegen Drogenhandels zu 22 Monaten Gefängnis verurteilt worden und danach untergetaucht. Das Finanzamt forderte schließlich in fünfstelliger Höhe Steuern für den Betrieb des Kiosks – und nahm den offiziellen Kioskbetreiber in die Pflicht. Die Brüder forderten den Angeklagten auf, die Steuerschulden zu bezahlen.
Schließlich drohten sie mit rechtlichen Schritten gegen den Freund. Als der Streit eskalierte, zog er die WaffeAm Tattag verabredeten sich die Männer zu einem Gespräch. Zu dem Treffen in der Wohnung der Brüder nahm der Angeklagte eine mit 13 Schuss geladene Pistole mit.
Als der lautstarke Streit eskalierte, zog der Angeklagte eine Waffe. Die beiden Brüder hätten jeder ein Messer ergriffen und seien auf den Angeklagten zugegangen, um ihn zu entwaffnen. In dieser Situation habe der 39-Jährige zwei Schüsse auf den älteren Bruder abgegeben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





