
Handball-Bundesliga: SC Magdeburg kämpft sich zum Meistertitel gegen Flensburg
Sieg gegen Flensburg Der SC Magdeburg ist Handball-Meister Drei Spieltage stehen noch aus, aber den Handballern des SC Magdeburg ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Mit einem Sieg gegen Flensburg sicherten sie...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Sieg gegen Flensburg Der SC Magdeburg ist Handball-Meister Drei Spieltage stehen noch aus, aber den Handballern des SC Magdeburg ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen. Mit einem Sieg gegen Flensburg sicherten sie sich vorzeitig den Titel – im Juni könnte ein weiterer folgen. 23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Felix Claar (SC Magdeburg) in Aktion Foto: Jan Woitas / dpa Gezittert, gekämpft und am Ende gejubelt: Der SC Magdeburg hat seinen ersten Meister-Matchball genutzt und den vierten gesamtdeutschen Titelgewinn vorzeitig perfekt gemacht. Der souveräne Tabellenführer der Handball-Bundesliga gewann das Topspiel gegen Verfolger SG Flensburg-Handewitt in letzter Sekunde mit 31:30 (13:13) und krönte sich wie 2001, 2022 und 2024 zum Champion.
Die Einzelheiten
»Die Jungs sollen jetzt richtig die Sau rauslassen«, gab Erfolgstrainer Bennet Wiegert nach dem Abpfiff den Party-Befehl. Mit 58:4 Punkten ist der Champions-League-Gewinner des Vorjahres an den letzten drei Spieltagen vom entthronten Titelverteidiger Füchse Berlin und den Flensburgern (beide 49:13) nicht mehr einzuholen. »Wir haben in dieser Saison sehr gut performt.
Ich freue mich für die Jungs, die das verdient haben«, lobte Wiegert seine Schützlinge für das Meisterstück und frohlockte: »Das ist der wertigste Titel für mich. « Schwieriger StartVor 6600 Zuschauern zeigten die Hausherren lange Nerven und lagen nach einer Viertelstunde mit zwei Toren hinten. Das lag vor allem am überragenden Flensburger Torwart Benjamin Buric, der einen Sahnetag erwischte.
»Wir hatten einen kleinen Rucksack auf. Uns hat die Leichtigkeit gefehlt«, resümierte Wiegert. Seine Schützlinge fanden nie zu ihrem gefürchteten Tempospiel und immer wieder in Buric ihren Meister.
Was Experten sagen
Der SG-Keeper parierte allein in der ersten Halbzeit neun Würfe. Nach einem zwischenzeitlichen Vier-Tore-Rückstand kam Magdeburg vor der Pause immerhin zum Ausgleich. Bild vergrößern Bierdusche für den frisch gebackenen Meister: Der SC Magdeburg ist nach dem Sieg in Feierlaune Foto: Jan Woitas / dpa Nach dem Wechsel blieb es ein enges Match, in dem sich beide Teams etliche Fehler leisteten.
So vergab der SCM gleich fünf Siebenmeter. Dennoch jubelten am Ende die Hausherren, für die Rückraum-Ass Gisli Kristjansson mit sechs Toren bester Werfer war. »Es ist schon cool, dass wir das heute geschafft haben«, sagte der Isländer.
Und Routinier Philipp Weber, der in der Schlussphase zwei Siebenmeter verwandelte, meinte: »Dieser Titel bedeutet mir unendlich viel. «Meisterschaft als Lohn für konstante SaisonFür den SCM, der in der DDR zehnmal Meister wurde, ist es unter der Regie von Wiegert bereits der elfte Titel in einem nationalen oder internationalen Wettbewerb in den vergangenen zehn Jahren.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




