
Hapag-Lloyd: Widerstand aus Israel gegen Übernahme von Konkurrent ZIM
Geopolitische Folgen Widerstand aus Israel gegen Hapag-Lloyd-Übernahme von Konkurrent ZIM Deutschlands größte Containerreederei will sich durch einen Milliardendeal stärken. Doch die Übernahme des Rivalen ZIM ist in...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Geopolitische Folgen Widerstand aus Israel gegen Hapag-Lloyd-Übernahme von Konkurrent ZIM Deutschlands größte Containerreederei will sich durch einen Milliardendeal stärken. Doch die Übernahme des Rivalen ZIM ist in Israel umstritten. Premier Netanyahu spricht sich offenbar dagegen aus.
41 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hapag-Lloyd-Containerschiff in Hamburg: Platzt das Projekt mit ZIM?
Die Einzelheiten
Foto: Marcus Brandt / dpa Hapag-Lloyd will den israelischen Konkurrenten ZIM übernehmen. Für das Unternehmen mit Sitz im Mittelmeerhafen Haifa will Hapag-Lloyd 4,2 Milliarden Dollar auf den Tisch legen, hieß es in einer Mitteilung im Februar. Doch nun wackelt der Deal offenbar.
Medienberichten zufolge haben sich sowohl Premierminister Benjamin Netanyahu als auch Verteidigungsminister Israel Katz gegen das Geschäft unter diesen Bedingungen ausgesprochen. Darüber berichtet auch das »Hamburger Abendblatt« . Demnach ist der Auslöser der Bedenken die Eigentümerstruktur von Hapag-Lloyd.
Die Staatsfonds von Katar und Saudi-Arabien halten über zwanzig Prozent an der deutschen Reederei. Die »Deutsche Verkehrs-Zeitung« bezieht sich auf das israelische Wirtschaftsmedium »Calcalist«, wonach das Verteidigungsministerium auch befürchte, dass sich das Unternehmen dann weitgehend auf Mittelmeerrouten beschränken würde und seine Verbindungen unter anderem in die USA und nach Asien einschränken würde. Hapag-Lloyd hält offenbar an Deal festRon Prosor, Israels Botschafter in Deutschland, wirbt im »Abendblatt« für den Zusammenschluss.
Was Experten sagen
Die neue Partnerschaft werde die »strategische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Israel stärken«. Auch Hapag-Lloyd äußerte sich in der Zeitung. Aus der Zentrale hieß es demnach: »Es gilt unverändert: Wir haben ein verbindliches Merger-Agreement mit ZIM, zu dem die Aktionäre des Unternehmens zugestimmt haben, und wir arbeiten derzeit mit verschiedenen Aufsichtsbehörden daran, die erforderlichen Genehmigungen zu erhalten.
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Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




