
Hendrik Hering: Ex-Landtagspräsident von Rheinland-Pfalz Hering geht doch nicht zur Lottogesellschaft
Nach scharfer Kritik Ex-Landtagspräsident von Rheinland-Pfalz geht doch nicht zur Lottogesellschaft Nach zehn Jahren als Landtagspräsident in Mainz sollte Hendrik Hering auf einen neu zu schaffenden zweiten Chefposten...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Nach scharfer Kritik Ex-Landtagspräsident von Rheinland-Pfalz geht doch nicht zur Lottogesellschaft Nach zehn Jahren als Landtagspräsident in Mainz sollte Hendrik Hering auf einen neu zu schaffenden zweiten Chefposten bei Lotto Rheinland-Pfalz wechseln. Der SPD-Politiker spricht nun von einem Fehler. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Hendrik Hering (SPD): Kann »geäußerte Kritik nachvollziehen« Foto: Sebastian Gollnow / dpa Rückzieher nach Kritik: Der langjährige rheinland-pfälzische Landtagspräsident Hendrik Hering (SPD) wird doch nicht zweiter Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz. »Es war ein Fehler von mir, dass ich diese Möglichkeit in Betracht gezogen habe«, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Mainz.
Die Einzelheiten
Hering war zuletzt zehn Jahre lang Präsident des Landtags in Mainz. Nachdem der Posten im neuen Parlament an den CDU-Mann Matthias Lammert ging, sollte Hering auf einen neuen zweiten Chefposten bei der Lottogesellschaft mit Sitz in Koblenz wechseln. Dem hätte der Aufsichtsrat noch zustimmen müssen.
Die Personalie sorgte aber schon davor für mächtig Unmut. Zuletzt nur ein Lotto-ChefZuletzt wurde die Lottogesellschaft, deren Hauptgesellschafter das Land Rheinland-Pfalz ist, allein von Jürgen Häfner geführt. Häfner scheidet Ende Mai nach rund zwölf Jahren aus dem Amt aus.
Seit 2014 war er nach Angaben der Lottogesellschaft alleiniger Geschäftsführer. Sein Nachfolger soll der langjährige CDU-Fraktionschef Christian Baldauf werden. Häfner verdiente an der Spitze der Gesellschaft pro Jahr eine Summe im niedrigen sechsstelligen Bereich.
Was Experten sagen
Einem Wirtschaftsprüfungsbericht zu Lotto Rheinland-Pfalz für 2024 zufolge kam er im Geschäftsjahr 2024 mit einer Grundvergütung und einer erfolgsabhängigen Vergütung auf insgesamt knapp 200. Der Plan zur Schaffung eines zweiten Chefpostens bei Lotto stieß beim Bund der Steuerzahler im Land sowie bei der Opposition auf harsche Kritik. Hering habe daher entschieden, das Angebot nicht anzunehmen.
»Ich war mir der Signalwirkung eines solchen Schrittes in dieser Art nicht bewusst und kann die in diesen Tagen geäußerte Kritik nachvollziehen. « Mehr zum Thema Schwarz-rote Koalition: Gordon Schnieder zum Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz gewählt Neue Regierung in Mainz: Schwarz-roter Koalitionsvertrag in Rheinland-Pfalz beschlossen Wählerwanderung bei der Landtagswahl: Wer der CDU zum Sieg in Rheinland-Pfalz verhalf Von Anna Behrend, Marcel Pauly, Patrick Stotz und Nadine Wolter »Die Annahme eines solchen Postens würde bei vielen den Eindruck hinterlassen, es gehe um hoch dotiertes ›Postengeschachere‹«, sagte Hering der dpa weiter. »Ich würde mit einem solchen Schritt dazu beitragen, die Verdrossenheit gegenüber der Politik und Politikern in diesen Zeiten weiter zu fördern und Vertrauen zu untergraben.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




