
Hendrik Wüst: NRW-Ministerpräsident besucht Auschwitz auf Polen-Reise
Ostreise des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst steht da und staunt, wie sich Polen auf den Ernstfall vorbereitet Während Friedrich Merz in Berlin um Reformen kämpft, reist sein möglicher Nachfolger Hendrik Wüst nach...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ostreise des NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst steht da und staunt, wie sich Polen auf den Ernstfall vorbereitet Während Friedrich Merz in Berlin um Reformen kämpft, reist sein möglicher Nachfolger Hendrik Wüst nach Polen, legt in Auschwitz einen Kranz nieder. Und sieht, wie sich das Land gegen Russland rüstet. Aus Katowice und Auschwitz-Birkenau berichtet Miriam Olbrisch 21.
49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern CDU-Ministerpräsident Hendrik Wüst in Auschwitz-Birkenau Foto: Rolf Vennenbernd / dpa Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen.
Die Einzelheiten
Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. Die Haare, diese Berge von Haaren, die einmal echten Menschen gehört haben, sagt der 16-Jährige, »das begreift man erst, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. « Der Jugendliche steht mit seiner Schulklasse eines Flensburger Gymnasiums in der Mittagshitze auf einem Sandweg, vor sich Gedenktafeln aus schwarzem Stein, ein Mahnmal zum Gedenken an die Menschen, die die Nazis im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau brutal ermordeten.
Und dann ist da dieser Mann, den sie aus dem Fernsehen kennen, der gerade ein Grablicht auf die Steine des Mahnmals gestellt hat. Er hat die Jugendlichen tuscheln hören, auf Deutsch. Also spricht Hendrik Wüst, CDU-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die Gruppe einfach an.
Bild vergrößern Wüst in Birkenau: Minutiös durchgeplantes Programm Foto: Rolf Vennenbernd / dpa »Auf Klassenfahrt seid ihr? «, will der Politiker von den Jugendlichen wissen, die ihre Augen mit der Hand gegen die Sonne abschirmen müssen, um den Mann im schmalen schwarzen Anzug besser sehen zu können. Was sie mitnehmen von diesem Besuch, fragt Wüst.
Was Experten sagen
»Dass so etwas nie wieder passieren darf«, sagt der 16-Jährige. Wüst reist nach PolenHendrik Wüst nickt. Er selbst muss einen Moment überlegen, bevor er antwortet.
Sowas kommt selten vor bei Wüst, der sonst nie um einen Spruch verlegen ist. Man wisse grundsätzlich so viel über den Holocaust, sagt Wüst dann. »Aber die ganze Dimension hier, die geht ins Gefühl.
«Hendrik Wüst ist auf Auslandsreise in Polen. Der Besuch im Konzentrationslager ist am zweiten der beiden Reisetage. Die Begegnung mit den Jugendlichen aus Flensburg ist einer der ganz wenigen spontanen Momente in einem ansonsten minutiös durchgeplanten Programm.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





