
Hilfe gegen Hitze in Leipzig und anderswo, billigere Zugtickets, Tipps gegen Po-Probleme
Bild vergrößern Freiwillige kratzen am Leipziger Johannisplatz die Gleise frei Foto: ARCHEOPIX / GRUBE / Christian Grube / IMAGO Alles Gute vom SPIEGEL Hitze stoppt Leipzigs Straßenbahnen für Tage, jetzt helfen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Bild vergrößern Freiwillige kratzen am Leipziger Johannisplatz die Gleise frei Foto: ARCHEOPIX / GRUBE / Christian Grube / IMAGO Alles Gute vom SPIEGEL Hitze stoppt Leipzigs Straßenbahnen für Tage, jetzt helfen Freiwillige Von Jan Petter Herzlich willkommen zu Alles Gute, dem SPIEGEL-Newsletter mit ausschließlich guten Nachrichten. Schön, dass Sie da sind! 59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (8 Minuten) 8 Min X.
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Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Seit der friedlichen Revolution 1989 wird Leipzig oft als »Heldenstadt« gefeiert.
Eine Bezeichnung, deren Pathos mir als langjährigem Einwohner immer ein wenig suspekt blieb, in Sachsens größter Stadt aber gut ankommt. Seit dieser Woche üben sich die Leipzigerinnen und Leipziger nun wieder als Heldinnen und Helden. Denn in der Stadt fährt seit Tagen kaum noch eine Tram.
Die enorme Hitze über mehrere Tage hat die Fugenmasse der Gleise aufkochen und weich werden lassen. Ein schwarzes Bitumengemisch blockiert seitdem wie alter Kaugummi Straßenbahnräder und Fahrwege. Eine deutsche Großstadt am Rand des Klimakollapses.
Was Experten sagen
Die Einheimischen müssen seitdem tapfer sein. Wer kein Fahrrad hat, kommt nur noch mit Bus, Auto oder zu Fuß durch die Stadt. Bild vergrößern Lahmgelegtes Tramnetz in Leipzig: Großstadt am Rande des Klimakollaps Foto: ARCHEOPIX / GRUBE / Christian Grube / IMAGO Doch gleichzeitig passiert Beeindruckendes: Die Menschen ziehen jetzt nicht wie 1989 protestierend um den Innenstadtring.
Sie kommen vielmehr in Warnwesten, bücken sich und kratzen mit Gartenharken und Schaufeln geduldig die Gleise frei. Die Hilfsbereitschaft ist berührend – und macht doch sauer: Wie kann es sein, dass das überhaupt notwendig ist? Den Preis für das Chaos zahlen schließlich diejenigen ohne Auto.
Diejenigen, die weniger mobil sind, dem heißen Wetter ohnehin mehr ausgeliefert. Bild vergrößern Frau mit Sonnenschutz in der Leipziger Innenstadt Foto: Sebastian Willnow / dpa Die vergangenen Tage haben gezeigt, dass Deutschland mehr tun muss zum Schutz vor Hitze. Auch in Altenheimen, Krankenhäusern und Schulen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





