
ICE-Einsatz behindert: Ehemalige Richterin Hannah Dugan entgeht Haftstrafe
ICE-Einsatz behindert Ehemalige US-Richterin in Wisconsin entgeht Haftstrafe Als Bezirksrichterin in Wisconsin soll sie einem Einwanderer bei der Flucht vor ICE-Einsatzkräften geholfen haben. Nun erging das Strafmaß für...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: ICE-Einsatz behindert Ehemalige US-Richterin in Wisconsin entgeht Haftstrafe Als Bezirksrichterin in Wisconsin soll sie einem Einwanderer bei der Flucht vor ICE-Einsatzkräften geholfen haben. Nun erging das Strafmaß für Hannah Dugan. Weil sie sonst eine »gute Person« sei, muss sie nicht ins Gefängnis.
54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Hannah Dugan Foto: Jim Vondruska / aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Hannah Dugan, eine ehemalige Richterin aus dem US-Bundesstaat Wisconsin, muss wegen der Behinderung eines Einsatzes der Einwanderungsbehörde ICE nicht ins Gefängnis. Stattdessen verurteilte ein US-Gericht die 67-Jährige zu einer Geldstrafe von 5000 Dollar. Dugan war im Dezember wegen Behinderung der Justiz schuldig gesprochen worden; ihr drohten bis zu fünf Jahre Haft.
Hintergrund ist ein Vorfall vom April 2025 : Dugan leitete damals eine Verhandlung in Milwaukee, bei der ein mexikanischer Staatsbürger vor Gericht stand, der wegen häuslicher Gewalt angeklagt war. Als FBI-Agenten, Drogenfahnder und Beamte der Einwanderungsbehörde das Gerichtsgebäude betraten und nach dem Mann suchten, soll Dugan die Bundesagenten konfrontiert und nach einem richterlichen Haftbefehl gefragt haben. Die Juristin soll die Beamten an den Obersten Bezirksrichter verwiesen haben und in den Saal zurückgekehrt sein.
Was Experten sagen
Dort habe sie den Angeklagten und seinen Anwalt durch eine Seitentür in einen nicht öffentlichen Bereich geleitet. Der Angeklagte versuchte demnach, das Gebäude unbemerkt zu verlassen. Die Beamten hätten ihn erst auf der Straße gefasst, nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß.
Der Bezirksrichter begründete die milde Strafe für Dugan damit, dass sie sonst eine »gute Person« sei und in dem Moment eine schlechte Entscheidung getroffen habe. Außerdem merkte der Richter an, dass Dugans Handlungen die ICE-Beamten nicht davon abhielten, den Angeklagten vor dem Gerichtsgebäude zu verhaften. Im Januar trat Dugan unter dem Druck republikanischer Abgeordneter, die ihr mit einem Amtsenthebungsverfahren drohten und sie als »aktivistische Richterin« bezeichneten, als Bezirksrichterin im Milwaukee County zurück.
Das Amt hatte sie neun Jahre lang innegehabt. In ihrem Rücktrittsschreiben erklärte sie, die strafrechtliche Verfolgung bedrohe »die Unabhängigkeit unserer Justiz«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





