
Im ganzen Land: Säbelrasseln vor dem großen VW-Showdown
Im ganzen Land : Säbelrasseln vor dem großen VW-Showdown Von Christian Müßgens , Henning Peitsmeier 09.07.2026, 11:44Lesezeit: 4 Min. Widerstand gegen Einschnitte: Protest der IG Metall vor dem Volkswagen-Werk in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Im ganzen Land : Säbelrasseln vor dem großen VW-Showdown Von Christian Müßgens , Henning Peitsmeier 09. 2026, 11:44Lesezeit: 4 Min. Widerstand gegen Einschnitte: Protest der IG Metall vor dem Volkswagen-Werk in Osnabrück am Donnerstag.
dpaAm Nachmittag wird der Aufsichtsrat über Zehntausende Arbeitsplätze entscheiden. Die IG Metall läuft sich für eine Auseinandersetzung warm, die das Land noch lange in Atem halten dürfte. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Protestwelle beginnt am Donnerstag noch vergleichsweise klein.
Die Einzelheiten
Doch sie lässt schon erahnen, wie groß der Konflikt werden könnte. Im niedersächsischen Osnabrück versammeln sich am Vormittag rund hundert Gewerkschafter vor dem Werk von Volkswagen, um gegen Einschnitte im Konzern zu demonstrieren. Für den Standort steht schon länger fest, dass die Autoproduktion in einigen Monaten endet.
Als Alternative wird dort eine Rüstungsproduktion geprüft, doch noch haben die Beschäftigten keinerlei Sicherheit. Auch deshalb will der örtliche IG-Metall-Chef Stephan Soldanski nun Solidarität mit den anderen Werken bekunden. „Die Beschäftigten an allen Standorten stehen zusammen und kämpfen um ihre Zukunft“, ruft er den versammelten Arbeitnehmervertretern zu.
Eine „Flashmob-Aktion“ vor dem Audi-Werk in Ingolstadt, ein Fahrzeugkorso von Beschäftigten der Autobranche in Stuttgart und etliche weitere Aktionen vor den Werkstoren aller Standorte des VW-Konzerns in Deutschland: So läuft sich die IG Metall für eine Auseinandersetzung warm, die das Land lange in Atem halten dürfte. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Am Nachmittag will sich der Aufsichtsrat des VW-Konzerns treffen, um über einen tiefgreifenden Umbau zu beraten.
Was Experten sagen
Vier Werke – Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm – könnten schließen, bis zu 60. 000 weitere Stellen rund um die Welt abgebaut werden. Die Zentrale in Wolfsburg hält sich mit Details bedeckt, bekräftigt aber vor der Sitzung noch einmal grundsätzlich, dass es um einen großen Schritt gehen solle.
Ziel sei es, die ganze Unternehmensgruppe mit allen Marken und Tochtergesellschaften „schneller, robuster und wettbewerbsfähiger“ zu machen, teilte ein Sprecher mit: „Und ja, wir werden auch Überkapazitäten abbauen müssen. “Autobranche sieht sich in BedrängnisDie betroffenen Fabriken in Deutschland gelten als zu groß und zu teuer. Von Anfang des kommenden Jahrzehnts an könnten sie sukzessive auslaufen.
So sehen es zumindest die Planspiele des Managements vor. Die IG Metall, die sich gleichzeitig auch mit einem neuen Sparprogramm von Mercedes und etlichen Zulieferern konfrontiert sieht, warnt schon vor einem „abgestimmten Generalangriff“ auf die Beschäftigten der ganzen Branche.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





