
Im hohen Norden: Versteckt Putin seine Yacht vor Selenskyjs Drohnen?
Im hohen Norden : Versteckt Putin seine Yacht vor Selenskyjs Drohnen? Von Julian Staib, Hamburg 08.07.2026, 19:24Lesezeit: 4 Min. Inklusive Salz- und Süßwasserpool: die „Graceful“ im Februrar 2022 im...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Im hohen Norden : Versteckt Putin seine Yacht vor Selenskyjs Drohnen? Von Julian Staib, Hamburg 08. 2026, 19:24Lesezeit: 4 Min.
Inklusive Salz- und Süßwasserpool: die „Graceful“ im Februrar 2022 im Nord-Ostsee-KanalREUTERSDie Luxusyacht „Graceful“, die Putin zugeschrieben wird, liegt nun bei Murmansk. Sicher vor ukrainischen Angriffen ist sie dort aber nicht, sagen Fachleute. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die russische Luxusyacht „Graceful“, die Wladimir Putin zugerechnet wird, liegt mittlerweile in einem Hafen im Gebiet Murmansk.
Die Einzelheiten
Das berichtet das dänische Fernsehen unter Berufung auf Satellitenfotos. Demnach liegt das Schiff nun vertäut im Militärhafen von Seweromorsk. Es liegt nahe, dass auf diesem Weg versucht wird, das Schiff vor Drohnenangriffen der Ukraine zu schützen.
Auf der „Graceful“ empfing Putin 2021 im Schwarzen Meer den weißrussischen Machthaber Alexandr Lukaschenko. Im Juni 2022 stufte das amerikanische Amt für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC) die „Graceful“ als gesperrtes Vermögen ein, „an dem Präsident Wladimir Putin beteiligt ist“. Laut OFAC soll Putin zahlreiche Reisen auf der „Graceful“ sowie einer weiteren gesperrten Yacht gemacht haben.
Als Reaktion auf die Sanktionierung wurde das Schiff dann offenbar in „Kosatka“ umbenannt. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Yacht wurde einst in Russland gebaut, aber von der Hamburger Werft Blohm+Voss fertiggestellt.
Was Experten sagen
Sie soll neben Salz- und Süßwasserpools auch ein Fitnessstudio an Bord haben. 2021 kam sie wieder nach Hamburg, um umgebaut zu werden. Doch verließ sie die Hansestadt unfertig Anfang Februar 2022 und damit kurz vor Beginn des russischen Angriffskrieges.
Seitdem blieb sie offenbar in russischen Ostseehäfen. Ende Juni hatte die rund 80 Meter lange „Graceful“ beziehungsweise „Kosatka“, die auch mit einem Hubschrauberlandeplatz ausgestattet ist, die Ostsee verlassen zusammen mit der mehr als 110 Meter langen „Voevoda“, die mutmaßlich als Versorgungsschiff dient und nun ebenfalls in Murmansk gesichtet wurde. Begleitet wurden die beiden Schiffe durch die Ostsee und auch entlang der Küste Norwegens von dem russischen Zerstörer „Severomorsk“ – einem Schiff der Udaloy-Klasse mit rund 160 Meter Länge.
Geschützt mit Netzen verließ die Yacht die OstseeIn der Ostsee eskortieren die westlichen Ostseeanrainer, darunter die deutsche Marine, den Verband. Die „Kieler Nachrichten“ berichteten, alle Decks und Außenflächen der Yacht seien bei der Fahrt offenbar zum Schutz gegen Drohnen mit Netzen überzogen gewesen. Auch an den Aufbauten und dem Mast waren demnach Drohnenabwehranlagen installiert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




