
In Südkorea leben rund 51 Millionen Menschen – eine halbe Million von ihnen soll nun zu »Drohnenkriegern« ausgebildet werden
Aufrüstung In Südkorea leben rund 51 Millionen Menschen – eine halbe Million von ihnen soll nun zu »Drohnenkriegern« ausgebildet werden Südkorea forciert die Drohnenproduktion und verzichtet dabei auf jegliche...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Aufrüstung In Südkorea leben rund 51 Millionen Menschen – eine halbe Million von ihnen soll nun zu »Drohnenkriegern« ausgebildet werden Südkorea forciert die Drohnenproduktion und verzichtet dabei auf jegliche Komponenten aus China. Auch Nordkorea kündigt ein Aufrüstungsprogramm an – für die Marine. 22 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Drohnen der südkoreanischen Armee fliegen im Mai 2023 während einer gemeinsamen Militärübung zwischen Südkorea und den USA auf dem Übungsplatz Seungjin Fire Training Field Foto: Ahn Young-joon / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Südkorea will nach Angaben der Regierung seine Drohnen- und Anti-Drohnen-Streitkräfte massiv ausbauen und dafür 500.
000 sogenannte »Drohnen-Krieger« ausbilden. Damit solle das Arsenal an unbemannten Waffensystemen vergrößert werden, um Nordkorea etwas entgegenzusetzen, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag mit. Bis 2029 plane das Militär die Herstellung von 110.
000 Drohnen für Heer, Marine, Luftwaffe und Marineinfanterie, mit dem Ziel, Drohnen zu einem Standardausrüstungsgegenstand für jeden einzelnen Soldaten zu machen. Zudem sollen mehr als 20. 000 kostengünstige Einwegdrohnen angeschafft werden.
Was Experten sagen
Drohnen dürften nicht länger nur von wenigen Einheiten genutzt werden, sondern müssten ein universelles Kampfmittel werden, sagte Verteidigungsminister Ahn Gyu-back. Sie sollten von den Soldaten wie eine »zweite persönliche Waffe« eingesetzt werden. Bei der Produktion werde aus Sicherheitsbedenken vollständig auf südkoreanische Bauteile gesetzt und auf chinesische Komponenten verzichtet, erklärte Ahn weiter.
Die Pläne sind eine Reaktion auf die Lehren aus den Konflikten in der Ukraine und im Nahen Osten. »In großer Zahl eingesetzte, kostengünstige Drohnen verändern die Art der Kriegsführung grundlegend«, warnte der Minister. Auch Nordkorea treibe die Entwicklung unbemannter Systeme voran.
Südkorea plant zudem den Ausbau von Anti-Drohnen-Systemen wie Laserwaffen sowie Mikrowellenwaffen, die mit elektromagnetischen Impulsen die Elektronik ganzer Drohnenschwärme ausschalten können. Ein weiterer Grund für die stärkere Automatisierung der Streitkräfte ist der demografische Wandel in Südkorea, der das Militär unter Druck setzt, seine Kampfkraft mit weniger Personal aufrechtzuerhalten. Mehr zum Thema Hochgesicherte Grenze: Nordkoreanischer Soldat soll nach Südkorea geflüchtet sein Kim Jong Uns Machtfülle: Wie es dem Diktator gefällt Der SPIEGEL-Leitartikel von Katharina Graça Peters Auch Nordkorea hat diese Woche ein Aufrüstungsprogramm angekündigt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




