
Inflation bei Lebensmitteln: Deutsche Haushalte gaben 2023 im Schnitt 335 Euro pro Monat aus
Hohe monatliche Kosten Deutsche Haushalte gaben 2023 im Schnitt 335 Euro für Lebensmittel aus Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren besonders teuer geworden, ihr Anteil an den privaten Konsumausgaben ist aber...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Hohe monatliche Kosten Deutsche Haushalte gaben 2023 im Schnitt 335 Euro für Lebensmittel aus Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren besonders teuer geworden, ihr Anteil an den privaten Konsumausgaben ist aber erstaunlich stabil. Besonders viel Geld fließt für Fleisch und Fisch. 13 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Kundin mit gut gefülltem Einkaufskorb Foto: Marcus Brandt / dpa Die hohe Inflation der vergangenen Jahre hielt bei Nahrungsmitteln deutlich länger an als in anderen Bereichen, besonders für Geringverdiener ist das noch immer ein großes Problem. Dafür dass Lebensmittel zum Luxus geworden sind, sprechen nun auch Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Die Einzelheiten
Rund 335 Euro pro Monat zahlten private Haushalte demnach 2023 im Durchschnitt für Nahrungsmittel, wie es zu den aktuellsten Zahlen aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) heißt. Die jetzt erst veröffentlichten Daten wurden bereits 2023 erhoben – und dürften seither weiter steil gestiegen sein. Eine Studie der Europäischen Zentralbank mit dem Titel »Wenn Lebensmittel schmerzen « kam vergangenen Herbst jedenfalls zum Schluss, dass das Preisniveu in Deutschland im westeuropäischen Vergleich seit 2019 besonders kräftig gestiegen ist.
Der Anstieg fiel bis Sommer 2025 auch deutlich stärker aus als etwa in Frankreich oder Italien, aber erheblich schwächer als etwa im Baltikum. Trotz allem dümpelt der Anteil an Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren an dem gesamten privaten Konsumausgaben in Deutschland insgesamt relativ konstant bei rund 14 Prozent . Acht Prozent für Süßwaren und ZuckerBei der Frage, für welche Lebensmittel das meiste Geld ausgegeben wird, rangieren laut der EVS-Stichprobe Fleisch und Fisch immer noch ganz oben.
Gut ein Fünftel (22 Prozent) des Lebensmittelbudgets investierten die Deutschen darein sowie in Wurst und Meeresfrüchte. Jeweils rund ein Sechstel (17 Prozent) der Ausgaben verwendeten die Haushalte für den Kauf von Getreide und Getreideerzeugnissen wie Brot, Reis und Nudeln sowie für Milch, Molkereiprodukte und Eier. Für Gemüse und Kartoffeln wurden 14 Prozent ausgegeben, für Obst und Nüsse waren es neun Prozent.
Was Experten sagen
Auf Zucker und Süßwaren entfielen im Schnitt acht Prozent. Mehr zum Thema Auswertung zur Kaufkraft: War früher wirklich alles günstiger? Von Nina Krug und Alexander Preker Lebenshaltungskosten in Deutschland: Geringverdiener geben mehr als 60 Prozent für Essen und Wohnen aus Großhandel: Nahrungsmittel sind Preistreiber 2025 Zusätzlich zu den Ausgaben für Nahrungsmittel zahlten die privaten Haushalte durchschnittlich rund 75 Euro im Monat für Getränke.
Rund 55 Prozent (gut 40 Euro) davon entfielen auf alkoholfreie Getränke, 45 Prozent (knapp 35 Euro) auf Alkohol.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




