
Türkei: Polizei führt Razzien gegen Opposition in Istanbul durch
Razzien in Istanbul Erdoğans Polizei geht gegen türkische Opposition vor Im Fokus der türkischen Justiz ist dieses Mal der Bezirk von Ex-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu. Bei Baufirmen und in Verwaltungen werden 27 Personen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Razzien in Istanbul Erdoğans Polizei geht gegen türkische Opposition vor Im Fokus der türkischen Justiz ist dieses Mal der Bezirk von Ex-Bürgermeister Ekrem İmamoğlu. Bei Baufirmen und in Verwaltungen werden 27 Personen festgenommen. Die Razzien folgen einem bekannten Muster.
23 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ekrem İmamoğlu (2024), Oppositionspolitiker in Untersuchungshaft Foto: Huseyin Yavuz / dia images / Getty Images aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bei einer Razzia im Bezirk Beylikdüzü im Westen der Provinz Istanbul sowie in zwei weiteren Provinzen hat die türkische Polizei 27 Personen festgenommen. Der Einsatz erfolgte laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den abgesetzten ehemaligen Bürgermeister Istanbuls, Ekrem İmamoğlu, von der Oppositionspartei CHP. İmamoğlu sitzt seit mehr als einem Jahr in Untersuchungshaft.
Ihm wird Korruption und Spionage vorgeworfen – Beobachter bezeichnen die Verfahren gegen ihn als politisch motiviert. Wie Anadolu mitteilte, nannte die Istanbuler Staatsanwaltschaft mehrere Gründe für die Durchsuchungen. Demnach sollen irreguläre Bauaufsichtsformulare ausgestellt worden sein.
Was Experten sagen
Auch soll es Verstöße gegen Baugenehmigungen gegeben haben; sowie Betrug zum Nachteil öffentlicher Einrichtungen. Zuständig für die Razzia sei die Abteilung für Finanzkriminalität in Istanbul. Unter den Festgenommen sind laut Medienberichten Angestellte der Verwaltung sowie Bauunternehmer.
İmamoğlu machte sich mit Bauprojekten einen NamenBevor İmamoğlu 2019 erstmalig zum Istanbuler Bürgermeister gewählt wurde, war er Bürgermeister von Beylikdüzü – eben dem Bezirk, wo nun die Razzia stattfand. Zuvor war er als Unternehmer im Bausektor tätig. 2014 gewann er die Bürgermeisterwahl in dem schnell wachsenden Vorortbezirk.
İmamoğlu profilierte sich dort mit Infrastruktur- und Stadtentwicklungsprojekten. Nach seiner Verhaftung im März 2025 wurde auch die Baufirma des Politikers beschlagnahmt. Razzien und Verfahren gegen CHP-PolitikerSeit den Kommunalwahlen von 2024, aus denen die CHP landesweit als stärkste Kraft hervorging, finden immer wieder Razzien bei CHP-geführten Kommunen statt.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





